Pausbackige Engel, niedliche Kinder mit Tieren oder Musikinstrumenten, eine Gänseliesel oder aber ein Bub mit Wanderstab und Tasche: Auf der ganzen Welt werden die Hummelfiguren als Sinnbilder für unbeschwerte Kindertage gesammelt.
Persisch ist er, deutsch und israelisch. Die Heimatminister dieser Welt bekommen bei so einem Schnappatmung. Die Kurzfassung seines Lebens: von der Straßengang im Berliner Wedding zum Pressesprecher der israelischen Armee. Arye Sharuz Shalicar kennt sich ganz gut damit aus, zwischen allen Stühlen zu sitzen. Sein jüngstes Buch "Der neu-deutsche Antisemit" ist eine Abrechnung mit dem aufflammenden Antisemitismus in Deutschland – knapp 75 Jahre nach dem Ende des Holocaust.
Von Markus Springer und Martina Klecha | 24. Januar 2019
Ein ehrgeiziges Kunstprojekt in Bamberg geht in eine entscheidende Phase: Die über 600 Jahre alte Kirche St. Elisabeth im Herzen der Stadt soll acht neue Maßwerkfenster erhalten – gestaltet nach den Entwürfen des ebenso prominenten wie streitbaren Künstlers Markus Lüpertz.
In der Regel feiern die Kirchen das Abendmahl mit Brot und Wein, so wie es Jesus mit den Jüngern kurz vor Pessach tat. Wo aber weder Trauben noch Weizen wachsen, zeigt sich Christus auch in anderen Nahrungsmitteln – nicht nur in der Kokosnuss.
Ärger um "McJesus" – warum ein finnischer Künstler unter Blasphemie-Verdacht die Entfernung seines eigenen Werks aus einer Ausstellung in Haifa fordert.
Gibt es ein menschliches Maß? Oder können wir die Grenzen beliebig verschieben? Mit einer Veranstaltungsreihe will die Stadtakademie den kritischen Dialog zwischen Kunst und Wissenschaft fördern.
Haruki Murakami fasziniert seine weltweite Lesergemeinde mit fließenden Übergängen zwischen dem Alltäglichen und Surrealen. Von sich selbst zeichnet er das Bild eines Eigenbrötlers – den ein Erweckungserlebnis während eines Baseballspiels zur Schriftstellerei brachte.
Zum dritten Mal hat der Peitinger Künstler Swen Keyser für die Herzogsägmühler Martinskirche die Jahreslosung ins Bild gesetzt. Sie gibt den Psalm 34,15 als Parole für 2019 aus: Suche Frieden und jage ihm nach!
Der Expressionist Egon Schiele war ein Bürgerschreck. Der vor 100 Jahren verstorbene österreichische Maler provozierte mit verstörenden, extrem verrenkten, teilweise pornografisch anmutenden Darstellungen des menschlichen Körpers. Aber auch Spuren der christlichen Ikonografie finden sich in Schieles Werk.
"Geister der Weihnacht" basiert auf der "Weihnachtsgeschichte" von Charles Dickens. Ab dem ersten Adventswochenende ist der neue Film der Augsburger Puppenkiste im Kino zu sehen.
Jeder sieht etwas anderes, wenn er in den Himmel schaut – und doch wiederum das Gleiche. Der Himmel ist allgegenwärtig – und doch: Wann haben wir ihn das letzte Mal bewusst wahrgenommen? Ein Meteorologe, eine Kunsthistorikerin, ein Soziologe und ein Theologe beschreiben ihren Blick.
Die Frage nach dem Tod ist untrennbar mit der Frage nach dem Leben verbunden, sagen Pfarrer Dieter Kuhn und Kurator Christian Schoen. Die beiden haben "ars moriendi" gemacht – eine Ausstellung über "die Kunst zu leben und zu sterben". Das zweijährliche Kunstprojekt "ANspruch. Kirche, Kunst und Gesellschaft im Dialog" findet in diesem Jahr hauptsächlich in zwei Kirchen und auf einem Friedhof statt.