Musik

Musik im Nationalsozialismus

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Sie wäre die Krönung der aufwändigsten Selbstinszenierung der Nationalsozialisten überhaupt geworden. Doch kurz vor ihrem ersten Einsatz wurde der Reichsparteitag 1939 abgesagt, und Friedrich Jungs "Feierstunde" nie gespielt. Der Bayreuther Musikwissenschaftler Tobias Reichard hat zumindest einen Teil dieses gewaltigen Musikwerks in einem Berliner Archiv entdeckt. Es spielt auch in der Ausstellung "Hitler.Macht.Oper" im Nürnberger Doku-Zentrum eine Rolle.

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Musik Wirkt Magazin Thema
Am 6. November 2018 jährte sich der Todestag des russischen Komponisten Peter Tschaikowski zum 125. Mal, am 13.11. sind 150 Jahre seit dem Tod von Gioachino Rossini vergangen. Mit dem "Nussknacker" oder dem "Barbier von Sevilla" prägen die beiden noch heute Opern-Programme auf der ganzen Welt. Welche Rolle spielt Musik in Ihrem Leben? Entdecken Sie es mit dem Sonntagsblatt THEMA "Musik wirkt! Wie Klänge und Lieder unser Leben beeinflussen".

Musik und Ökumene

Der Liedermacher und evangelische Pfarrer Johannes Matthias Roth aus Nürnberg auf dem Petersplatz in Rom.
Tausende Katholiken singen seine Lieder: Der evangelische Pfarrer und Liedermacher Johannes M. Roth aus Franken hat den Mottosong für die große europäische Ministranten-Wallfahrt geschrieben, zu der sich Ende Juli Zehntausende Jugendliche nach Rom aufmachen. Als ökumenisch-musikalischer Brückenbauer ist Pfarrer Roth ein Wiederholungstäter. Den Wettbewerb für das Wallfahrts-Mottolied hat er nun bereits zum zweiten Mal gewonnen.

Konzertkritik aus Nürnberg

Staatsphilharmonie Nürnberg in der Lorenzkirche
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Die Internationale Orgelwoche (ION) in Nürnberg hat in diesem Jahr viel mit Abschied zu tun. Der langjährige künstlerische Leiter Folkert Uhde zeichnet zum letzten Mal verantwortlich für das Programm. Und Marcus Bosch, seit 2011 Generalmusikdirektor des Staatstheaters und der Staatsphilharmonie Nürnberg, verlässt nach dieser Spielzeit die Frankenmetropole. In der Lorenzkirche dirigierte er mit Anton Bruckners Sinfonie Nr. 4 noch einmal eines seiner Paradestücke. Ein Erlebnis, das erfüllte und gleichzeitig traurig machte.