Obdachlosigkeit

Hilfe für Obdachlose

Das Nürnberger Obdachlosenfrühstück ist seit über 30 Jahren eine Institution der Innenstadtgemeinden. Rund 300 Menschen kommen seit Mitte März zum "Obdachlosenfrühstück to go" an das Haus der Kirche "eckstein" für ein warmes Getränk und eine Tüte mit Lebensmitteln. An Heiligabend werden es wahrscheinlich doppelt so viele werden. Das ehrenamtliche Team um Diakonin Ute Kollewe ist gerüstet.

"Kirche in Bayern"

Ausgangssperre, der Shutdown sozialer Kontakte und Hamsterkäufe: Die Corona-Pandemie trifft am härtesten die Menschen, die ohne Obdach sind und in Armut leben. Um dem entgegen zu wirken und die Versorgung zu gewährleisten bietet die Nürnberger Innenstadtgemeinde St. Sebald jetzt wöchentlich ein "Frühstück to Go" an. Mit allen Sicherheiten und erfinderischen Mitteln, um eine risikofreie Ausgabe von Lebensmitteln an Bedürftige zu ermöglichen.

Wohnungsmarkt führt häufig zu Obdachlosigkeit

Bewohner der städtischen Obdachlosenunterkunft in Augsburg vor der Unterkunft
Im reichen Bayern leben tausende Menschen auf der Straße. Offiziell muss das niemand, denn jeder hat Anspruch auf ein Dach über dem Kopf durch die jeweilige Kommune. Doch in vielen Städten platzen die Unterkünfte aus allen Nähten.

Felix Leibrock war selbst wohnungslos

Pfarrer und Buchautor Felix Leibrock
Erzählung statt Krimi: In seinem neuen Buch "Nur im Dunkeln leuchten dir Sterne" schildert Felix Leibrock den Absturz eines Geschäftsmanns in die Obdachlosigkeit. Leibrock weiß, worüber er schreibt: Als Leiter des Evangelischen Bildungswerks München war der Pfarrer selbst zweieinhalb Jahre ohne festen Wohnsitz. Was hat er bei der Zimmersuche erlebt, und was verbindet ihn heute mit Obdachlosen?

Politik trifft Kirche

Einmal im Jahr treffen sich die Spitzen der bayerischen evangelischen Landeskirche und des bayerischen Kabinetts. 2019 fand der Austausch im Landeskirchenamt in München statt – mit einem runden Tisch und anschließendem Essen. Dabei haben Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) über ganz unterschiedliche Themen gesprochen.

Obdachlosigkeit

Obdachloser
Anders als in vielen deutschen Städten werden in Bayern die Bahnhöfe auch in den Wintermonaten nicht zu Notübernachtungsplätzen für Obdachlose umgewidmet. Wie eine Umfrage unter den größeren Städten ergab, hat ihre Zahl zwar in den vergangenen Jahren stets leicht zugenommen - sie ist für die Kommunen aber noch gut zu bewerkstelligen.

Evangelisches Hilfswerk

Obdachlose Menschen in München sollen künftig auch in den Sommermonaten eine geschützte Übernachtungsmöglichkeit erhalten. Dazu wird das Kälteschutz-Programm, bei dem seit sechs Jahren vor allem südosteuropäische Arbeitszuwanderer unterkommen, auf die Monate Mai bis Oktober ausgeweitet. Organisatorisch betreut wird der Übernachtungsschutz vom Evangelischen Hilfswerk. Geschäftsführer Gordon Bürk erläutert, warum das neue Angebot wichtig ist.

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