Rechtsextremismus

Allianz gegen Rechtsextremismus in Nürnberg

Gespraech mit Nürnberger Regionalbischof über Rechtspopulismus
Der Nürnberger evangelische Regionalbischof Stefan Ark Nitsche ist im Vorstand der Nürnberger Allianz gegen Rechtsextremismus, das seit zehn Jahren Gegendemonstrationen und Bildungskampagnen gegen rechts organisiert. Im Interview spricht Nitsche über den Umgang mit Sprache, den Umgang von Kirchengemeinden mit AfD-Mitgliedern und darüber was der Demokratie dienlich ist.

Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus

Stopp Halt Widerstand
Das Treffen der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus in Nürnberg ist am Samstag mit einem Gedenken an die Opfer des NSU zu Ende gegangen. Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm rief Christen dazu auf, sich menschenverachtenden Meinungen entgegenzustellen.

In aller Klarheit gegen AfD-Hetze

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm
Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, sieht die Alternative für Deutschland (AfD) vor dem Hintergrund der rechten Ausschreitungen in Chemnitz als Brandstifter und Aufwiegler. Als Beispiel nannte er im Radiosender Bayern 2 die Fraktionschefin der AfD, Alice Weidel. Sie hatte auf einem Online-Plakat den Spruch verbreitet: "Syrer und Iraker metzeln Opfer mit 25 Stichen nieder. Das Abschlachten geht immer weiter". Das sei die "Begleitmusik" zu Ereignissen wie in Chemnitz, kritisierte der bayerische Landesbischof.

Judenhass

Hinter »Israelkritik« oder der »BDS«-Bewegung verbirgt sich heutiger Antisemitismus (Demonstranten in Australien, 2010).
Von "Kippa Colonia" bis "Berlin trägt Kippa": In mehreren deutschen Städten gab es Ende April 2018 Solidaritätsaktionen für jüdische Bürger. Anlass waren der Echo-Skandal um die Rapper Kollegah und Farid Bang unddie Häufung antisemitischer Übergriffe - zuletzt auf zwei Männer mit Kippa in Berlin. Doch was ist eigentlich Antisemitismus? Ein Überblick.

Attentat auf Rudi Dutschke

Rudi Dutschke - Fahrrad und Aktentasche am Tatort des Attentats vom 11. April 1968.
Autor
Rudi Dutschke war eine Ikone der Studentenbewegung 1968. Am 11. April vor 50 Jahren schoss der junge Hilfsarbeiter Josef Bachmann vor dem Büro des Sozialistischen Deutschen Studentenbunds in Berlin auf Dutschke und verletzte ihn schwer. Dutschke gilt als Revolutionär und Radikalsozialist. Aber er war auch ein zutiefst gläubiger Christ.