Rechtsextremismus

Corona

Peter Neumann, Politikwissenschaftler und renommierter Terrorismus-Experte spricht im Interview über die "Querdenker"-Bewegung. Weshalb er Teile der Bewegung für gefährlich und gewaltbereit hält und weshalb die große Blütezeit der Populisten erst einmal vorbei ist.

Kommentar

Bedford-Strohm
Was genau der Nürnberger Pfarrer Matthias Dreher da eigentlich geschrieben hatte? Nur wenigsten machten sich die Mühe, es selbst zu lesen. Gleichwohl wurde der Fall des Pfarrers, der über einen Leserbrief zum Thema Seenotrettung stolperte, weit über die Kirchen hinaus in ganz Deutschland wahrgenommen. Der Vorgang hat den Blick auf die innerkirchliche Diskurskultur gerichtet.

Rechtsextremismus

Innenminister Joachim Herrmann beim EPV
Dutzende Drohschreiben an Journalisten, Politiker und Institutionen wurden mit dem Absender "NSU 2.0" verschickt. Bereits am Freitag waren ein ehemaliger bayerischer Polizist und dessen Frau in Landshut vorübergehend festgenommen worden.

Menschliche Begegnungen gegen Rassismus

Zwei Jugendliche
Rechtsextreme Gruppen suchen gezielt unter Jugendlichen ihren Nachwuchs. Präventionsexperten raten zu schnellem Eingreifen, wenn junge Menschen nach rechts abzudriften drohen. Eine gute Jugendarbeit sei hier wichtig, leider fehle ihr oft das Geld.

Hate Speech und Frust

Demokratieforscher Christoph Mohamad-Klotzbach
Die Warnzeichen mehren sich: Immer mehr Bürger sind antidemokratisch eingestellt, Rassismus und Rechtsextremismus verbreiten sich, Hate Speech schreckt davon ab, sich politisch zu engagieren. Ist unsere Demokratie gefährdet? "Wir müssen auf jeden Fall wachsam sein", sagt dazu Demokratieforscher Christoph Mohamad-Klotzbach im Gespräch mit dem Sonntagsblatt. Der 38-Jährige analysiert an der Universität Würzburg unterschiedliche Vorstellungen von Demokratie.

Nach Gewalttat in Hanau

Dr. Josef Schuster Präsident Zentralrat der Juden
Nach der rassistisch motivierten Gewalttat von Hanau zeigen sich bayerische Religionsvertreter entsetzt - und machen auch jene politischen Akteure dafür verantwortlich, die "Rassismus und Ausländerfeindlichkeit" säen. Die Staatsregierung ordnete Trauerbeflaggung an.

Kommentar

Deutscher Bundestag
Die demokratieverachtende Ministerpräsidentenwahlfinte der Thüringer Höcke-Afd hat einiges ins Rutschen gebracht. Eine Folge: der Rückzug der CDU-Parteivorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer. Läutet er das Ende der Kanzlerschaft Angela Merkels ein? Nicht wenige dürften das begrüßen - aber noch wichtiger ist: Die gegen das demokratische System selbst gerichtete "destruktiv konstruktive" Strategie der rechtsextremen AfD darf nicht aufgehen.

Kommentar

Demokratie
Zugegeben: Der Start ins neue Jahrzehnt könnte besser sein, goldene Zwanziger sind angesichts weltweiter Verwerfungen derzeit nicht in Sicht. Deutschland beschäftigt sich vorwiegend mit sich selbst und jammert auf hohem Niveau. Realitätsverweigerung und der Rückzug in digitale Echokammern lassen dabei das Aggressionspotenzial wachsen. Höchste Zeit, dass sich unsere zersplitterte Gesellschaft einen Ruck gibt und zu mehr Gemeinsinn und demokratischer Streitkultur zurückfindet.

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