Suizid

Assistierter Suizid

Altenpflege
Autor
In der evangelischen Kirche wird über eine mögliche Suizidassistenz in diakonischen Einrichtungen diskutiert. In Zeitungsbeiträgen plädierte der Münchner Theologieprofessor Reiner Anselm für Wege des assistierten Suizids in kirchlichen Häusern, sein Erlanger Kollege Peter Dabrock möchte dies möglichst vermeiden. In einem Sonntagsblatt-Redaktionsgespräch sprachen sie miteinander und entdeckten viel Gemeinsames.

Kommentar

Die Hände einer alten Frau.
Das Bundesverfassungsgericht hat im Februar 2020 das Gesetz zum Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe gekippt. Es verstoße gegen das Recht auf selbstbestimmtes Sterben. Ärzte dürfen also künftig todbringende Medikamente verschreiben und so Hilfe zum Suizid leisten. Doch wer kann beurteilen ob ein Sterbewunsch selbstbestimmt oder unter Druck zustande gekommen ist oder ob er überhaupt dauerhaft ist? Ein Kommentar von Gabriele Ingenthron.

Sterbehilfe

Über die Frage des Umgangs mit assistiertem Suizid in diakonischen Einrichtungen ist in der evangelischen Kirche eine Debatte entbrannt. Während die einen Beratung fordern, lehnen die anderen die Option des Suizids ab. Und was sagt die Praxis?

Sterbehilfe

Die Hände einer alten Frau.
Kritiker warnen, die Aufhebung des Verbots organisierter Suizid-Beihilfe durch das Bundesverfassungsgericht könne alte und kranke Menschen unter Druck setzen. Doch unter Pflegeexperten gibt es auch Zustimmung zu dem Urteil.

Ökumenische Aktion

Die evangelische und die katholische Kirche haben mit ökumenischen Gottesdiensten in ganz Deutschland die "Woche für das Leben" eingeläutet. Unter dem Motto "Leben schützen. Menschen begleiten. Suizide verhindern." wollen die Kirchen den Gründen von Depressionen nachgehen und Wege für eine bessere Prävention und Versorgung von suizidgefährdeten Menschen aufzeigen.