Tourismus

Über 169 Stufen in die gute Stube

Schwabach Kirchturm Stadtkirche
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Rund 40 Meter über der Stadt lässt sich gut Geschichte erleben. Wer die 169 Stufen zur Türmerstube des Kirchturms der Schwabacher Stadtkirche erklommen hat, der wird nicht nur mit einem traumhaften Rundumblick über die Goldschlägerstadt belohnt, sondern kehrt mit viel Wissen über einen "unehrlichen" Job zurück.

Landeskirche in Bayern

Pfarrer Roland Sievers beim Berggottesdienst auf dem Fellhorn in den Allgäuer Alpen.
Der Tourismus in Bayern ist wegen der Corona-Pandemie zum Erliegen gekommen. Auch die Urlauberseelsorge der bayerischen evangelischen Landeskirche musste sich auf die Corona-Pandemie einstellen. Online-Formate, auf die derzeit viele Kirchengemeinden setzen, helfen hier nur bedingt, erklärt der landeskirchliche Tourismusreferent Thomas Roßmerkel im Interview.

Corona-Krise im Tourismus

Bildungs- und Erholungsstätte Langau von oben
Stornierungen und Ausfälle: Die Tourismusbranche ist von der Ausbreitung des Coronavirus hart getroffen. Das spüren auch christliche Tagungshäuser wie die evangelische Bildungs- und Erholungsstätte Langau bei Steingaden. Normalerweise machen hier Familien mit schwerbehinderten Kindern Urlaub, Menschen mit demenzkranken Angehörigen und Schulklassen. Der Leiter der Langau, Peter Barbian, warnt vor einem Aus für kirchliche Tagungshäuser.

Pilger-Experte

Pilgerbegleiter Michael Kaminski bei einer seiner Etappen auf dem Jakobsweg.
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Pilgern ist eine spirituelle Übung, die in jeder Religion Raum hat. Nach Ansicht von Michael Kaminski ist es deshalb ein spirituelles Grundbedürfnis, sagt der 51-jährige Religionspädagoge und Pilgerbegleiter. Seit 14 Jahren pilgert er selbst auf verschiedenen Jakobswegen allein und mit Gruppen und hat dazu auch Bücher geschrieben. Ab 1. März wechselt er von Augsburg nach München ins "Spirituelle Zentrum St. Martin", um dort die Pilgerarbeit für Südbayern zu koordinieren.

Barrierefreier Tourismus

Stadtplan Bamberg Blinde Sehbehinderte
Mit einem neuen Service sollen künftig auch sehbehinderte und blinde Besucher die Weltkulturerbestadt Bamberg besser wahrnehmen können. Dafür werden vom kommenden Jahr an drei sogenannte Tastbücher bei speziellen Stadtführungen zum Einsatz kommen. Dabei handele es sich um ein bundesweit einzigartiges Projekt, das vom Verein der "Freunde des Weltkulturerbes Bamberg" initiiert und finanziert wurde, heißt es.