Versöhnung

Gewaltfrei handeln

Friedensdiakonin Maria Biedrawa
"Gewaltfrei handeln" ist ein tolles Schlagwort. Aber wie geht das, erst recht mitten in einem kriegerischen Konflikt? Maria Biedrawa reist jedes Jahr nach Afrika, um Friedensprozesse mitzugestalten. Überall trifft sie auf Menschen, die Frieden stiften möchten - und dafür oft angefeindet und verfolgt werden. Gegen aufkommende Mutlosigkeit zitiert sie Mahatma Ghandi: "Frieden ist nicht das Ziel, sondern der Weg."

Musik und Versöhnung

Der israelische Tenor und Wahl-Augsburger Yoéd Sorek bei einem Auftritt mit »Simas Liedern« bei einem Festival in Amsterdam.
Jahr für Jahr werden die Zeitzeugen weniger, die als Überlebende vom Holocaust berichten können – auch von ihrem Leben nach dem Überleben. Ein Zeitzeuge einer Zeitzeugin ist der israelische Tenor Yoéd Sorek. Mit den jiddischen Liedern seiner Großmutter Sima tritt der Wahl-Augsburger auf Bühnen in ganz Europa auf – aber auch vor bayerischen Schulklassen oder Gemeinden.

Krieg und Frieden

Susanne Schröder Fr, 28.04.2017 - 08:23
Friedensforscherin Julika Bake
Julika Bake ist Friedens- und Konfliktforscherin und arbeitet als Referentin für politische Bildung im evangelischen Studienzentrum Josefstal. Beim 50. Ökumenischen Studienkurs hält sie einen Vortrag über die Erfolgsfaktoren von Versöhnung.

Bildung & Ökumene

Das evangelische Studienzentrum in Josefstal
Im oberbayerischen Josefstal findet derzeit der 50. Ökumenische Studienkurs der bayerischen Landeskirche statt. Vertreter von 27 christlichen Kirchen unterschiedlicher Konfessionen aus 15 Ländern von Island bis Rumänien, von Russland bis Österreich sprechen über Gemeinsamkeiten und offene Baustellen im gegenseitigen Verständnis. Die Begegnung findet seit 1967 jedes Jahr statt – ebenso lang ist Josefstal Mitglied in der friedensstiftenden Nagelkreuzgemeinschaft von Coventry. Das Tagungsmotto zum 50. Geburtstag des Studienkurses lautet "Versöhnung". Ein Gespräch mit Oberkirchenrat Michael Martin über Europa, Versöhnung und den Frieden.

Abschied in den Ruhestand

Freundlicher Menschenverbinder: Diakon Peter Klentzan.
Von Zeltlagern und lutherischen Apfelbäumchen: Am 12. März wird der Diakon, Traumatherapeut und "Wings of Hope"-Gründer Peter Klentzan in den Ruhestand verabschiedet – in der Dachauer Versöhnungskirche, dort, wo vieles in seinem Leben zusammenkommt: berufliche Stationen, Zeltlager, die Schrecken dessen, was Menschen einander antun können, von der christlichen Hoffnung getragene Flügelschläge auf dem Weg zu Heilung und Frieden.

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