Kampf gegen Klimawandel
Kurz vor der Bundestagswahl am 26. September will die Klimaschutz-Bewegung Fridays for Future auf ihre Ziele und Forderungen aufmerksam machen. Dazu ist Ende September ein Großstreik in München geplant – um Druck auszuüben.
Ein Fridays-for-Future-Plakat bei einem Klimastreik
Ein Fridays-for-Future-Plakat bei einem Klimastreik.

Zwei Tage vor der Bundestagswahl plant die Klimaschutzbewegung Fridays for Future (FFF) am 24. September einen Großstreik am Königsplatz in München. Die Aktivist*innen forderten alle Parteien auf, mit dem Pariser Klimaabkommen kompatible Pläne für effektiven Klimaschutz vorzulegen, heißt es in der Ankündigung vom Dienstag. Dafür wollen sie gemeinsam mit der Bevölkerung durch ihren Protest Druck ausüben. "Denn es gilt: Klimaschutz ist die einzige Alternative zur Klimakrise", so die Bewegung.

Fridays for Future: "Weiter so" keine Option

"Weiter so" sei keine Option, betonte Aktivistin Cosima Schaaf. Die nächste Bundesregierung müsse die Klimakrise mit oberster Priorität bekämpfen und sofortige Maßnahmen zur Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels ergreifen.

Fridays for Future stellt schon seit einiger Zeit folgende politische Forderungen an die Bundesregierung:

  • Nettonull Ausstoß von Treibhausgasen bis 2035 erreichen
  • Kohleausstieg bis 2030
  • 100% erneuerbare Energieversorgung bis 2035

FFF München hat auch ganz konkrete Forderungen an die Stadt München. Dies sind im einzelnen folgende:

  • Betrieb des HKW Nord 2 bis 2022 beenden und bis dahin auf ein Minimum reduzieren 
  • Autofreie Zone innerhalb des Mittleren Rings bis spätestens 2025 
  • Austattung aller Neubauten mit Photovoltaik- oder Solarthermieanlagen

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