In der Fastenzeit, vom Aschermittwoch, 18. Februar, bis Ostermontag, 6. April, läuft wieder die evangelische Fastenaktion "7 Wochen ohne" in diesem Jahr unter dem Motto "Gefühl! Sieben Wochen ohne Härte".
Mitfühlend mit seinen Mitmenschen umgehen
Es geht darum, in diesen sieben Wochen bewusster mit anderen umzugehen – Härte, die uns im Alltag oft begleitet, abzubauen und stattdessen Freundlichkeit und Offenheit zu zeigen. Denn genau diese Härte erleben wir tagtäglich. Sie ist unser ständiger Begleiter.
Fastenzeit & Passionszeit
Hier findest du die Linktipps und das Material zur Fastenzeit:
Das Dossier mit Artikeln, Interviews und Tipps in unserem Sonntags-Magazin.
Der Shop mit dem Fastenkalender von Andere Zeiten.
Der Fastenkalender des Spirituellen Zentrums von St. Martin.
Die Thema-Hefte aus dem Sonntagsblatt-Shop.
Fasten-Wanderungen in Deutschland - hier geht es zur Datenbank.
Wer sich speziell für Klimafasten interessiert, wird auf dieser Seite fündig.
Kartenset aus dem Gottesdienstinstitut unter diesem Link.
Ökumenische Alltagsexerzitien - hier geht es zur Online-Anmeldung.
Doch genau diese Härte sorgt häufig dafür, dass wir uns einsam fühlen und uns voneinander abschotten. Die Aktion möchte dagegenhalten: ein Miteinander schaffen, in dem man sich unterstützt, zuhört und füreinander da ist.
Fastenzeit bewusst erleben
"7 Wochen ohne Härte" lädt dazu ein, die Fastenzeit achtsam und bewusst zu gestalten – nicht nur durch Verzicht, sondern durch bewusstes Handeln, Aufmerksamkeit und kleine Gesten der Nähe.
Eröffnet werden die sieben Wochen mit einem Gottesdienst am 18. Februar um 9:00 Uhr in der St. Albani-Kirche in Göttingen. Der Gottesdienst wird live vom ZDF übertragen.
Sieben Wochen ohne: Frühere Mottos im Überblick
2025: "Luft holen! Sieben Wochen ohne Panik"
Im Fokus steht das bewusste Durchatmen in hektischen Zeiten, mit Wochenthemen wie "Fenster auf", "Seufzen" und "Osterwunderluft".
2024: "Komm rüber! Sieben Wochen ohne Alleingänge"
Ein Plädoyer für Gemeinschaft, Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung.
2023: "Leuchten! Sieben Wochen ohne Verzagtheit"
Ein Aufruf zu Hoffnung und Licht in Krisenzeiten.
2022: "Üben! Sieben Wochen ohne Stillstand"
Ein Aufruf, Neues auszuprobieren und Frieden zu üben.
2021: "Spielraum! Sieben Wochen ohne Blockaden"
Ein Versuch, sich in Großzügigkeit zu üben.
2020: "Zuversicht! – 7 Wochen ohne Pessimismus"
Ein Aufruf, Zuversicht in den Vordergrund zu stellen.
2019: "Mal ehrlich! – 7 Wochen ohne Lügen"
Das Ziel: Sieben Wochen nicht zu lügen.
Bayerische Landeskirche widmet sich Situation der Roma in Ungarn
Die bayerische evangelische Landeskirche stellt 2026 ihre Fastenaktion unter das Leitwort "Füreinander einstehen in Europa". Im Mittelpunkt steht die Situation der Roma in Ungarn. Das Programm findet statt von 1. bis 4. März und wird in der Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrum Bad Alexandersbad eröffnet: Am 2. März wird ein Gottesdienst mit der Bayreuther Regionalbischöfin Berthild Sachs gefeiert. Erwartet werden eine Delegation der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Ungarn mit Bischof Peter Kondor sowie junge Roma aus Ungarn.
Aus Spenden und Kollekten wird laut Landeskirche die Bildungsintegration von Romakindern und -jugendlichen sowie die sozialdiakonische Unterstützung von Romafamilien in Ungarn gefördert. Sachs betonte, angesichts der deutschen Schuldgeschichte gegenüber Angehörigen der Sinti und Roma im Dritten Reich sei es umso wichtiger, Ausgrenzung zu überwinden, Teilhabe zu ermöglichen und vor allem Romakindern und -jugendlichen Perspektiven zu eröffnen.
Träger der Fastenaktion sind die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern, das Diakonische Werk Bayern, der Martin-Luther-Verein und das Gustav-Adolf-Werk Bayern. Zudem kooperiert die Fastenaktion mit der Evangelischen Arbeitsstelle Antiziganismus Bayern und der Evangelischen Fachstelle Demokratie und gesellschaftliches Miteinander. Sie lädt jedes Jahr dazu ein, Solidarität über Grenzen hinweg zu leben durch Fasten, Spenden und Engagement für ein gerechteres Europa.
Spendenaktion Fastenaktion 2026 in Bayern
Spenden können direkt beim Pfarramt abgegeben oder auf das Spendenkonto der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern überwiesen werden:
Evangelische Bank eG
IBAN DE51 5206 0410 0001 0010 00
BIC GENODEF1EK1