Freiwilligenblog
Wie kommen Nachrichten zustande? Wie werden Meldungen geschrieben? Was passiert auf einer Pressekonferenz? Diesen Fragen ist die Freiwillige Magdalena im Rahmen ihres Praktikums beim Evangelischen Pressedienst nachgegangen. In ihrem Blogbeitrag KompassKultur schreibt sie darüber.

Im Rahmen unseres Freiwilligen Jahres beim Evangelischen Presseverband Bayern e.V. können wir die verschiedenen Abteilungen des Hauses kennenlernen.

Denn neben der Online- und Crossmedia-Abteilung, in der wir die meiste Zeit unseres FSJs verbringen, sind im Evangelischen Presseverband außerdem untergebracht: Das Sonntagsblatt, der Claudiusverlag, die Evangelische Funkagentur, das Evangelische Fernsehen, die Evangelische Medienagentur, die Agentur für Internet und Soziale Medien und der Evangelische Pressediennst (epd).

Für ein paar Wochen dürfen Meike und ich während des FSJs Einblicke in ausgewählte Abteilungen erhalten. Gerade mache ich für vier Wochen ein Praktikum beim Evangelischen Pressedienst (epd).

Praktikum bei einer Nachrichtenagentur

Der Evangelische Pressedienst ist eine Nachrichtenagentur. Das bedeutet, dass die Texte, welche die Journalistinnen und Journalisten des epd verfassen, an die Presse verkauft werden.

Der epd ist bundesweit vertreten, wird zugleich jedoch auch in regionale Dienste - wie zum Beispiel den epd Bayern - aufgeteilt. Zu den Kunden des epd Bayern zählen Online-Medien, Rundfunkstationen und die Tages- sowie Wochenpresse. 

Meldungen schreiben - das geht auch von zuhause aus

In meinem Praktikum habe ich zunächst einmal die Gattung "Meldung" kennengelernt und erfahren, worauf beim Schreiben von solchen Nachrichtenmeldungen geachtet werden muss. Kurz und knapp sollen sie sein und doch dem Leser alle relevanten Informationen vermitteln. Unter Anleitung durfte ich mich bald am Verfassen einer eigenen Meldung versuchen.

Dazu bekam ich eine Pressemitteilungen zugemailt, aus denen ich dann die wichtigsten Informationen für eine kurze Meldung heraussuchen musste. Dabei war es kein Problem, diese Aufgaben von Zuhause aus zu erledigen.

Einmal besuchte ich sogar eine Pressekonferenz "in Live", mit Maske und Abstand. Es war gar nicht so einfach, aus der Fülle an Informationen, die ich dort erhielt, eine knappe Meldung zu verfassen – aber auf jeden Fall war es ein sehr spannendes Erlebnis!

Ein Tag am epd-Desk

Außerdem konnte ich einen Tag lang die Arbeit am epd-Desk in München kennenlernen. Dorthin schicken alle Journalistinnen und Journalisten ihre fertigen Meldungen. Dann beschließt ein Redakteur, ob der Text an die Kunden, also an die Presse, weitergeleitet werden soll. Auch ob die Meldung über den epd Bayern oder doch bundesweit versendet wird, entscheidet sich dort.

Insgesamt habe ich vier spannende Wochen beim epd verbracht,  diese Woche endet mein Praktikum bereits. Es war total schön, etwas Neues zu sehen und zu lernen - ein interessanter Einblick in die Nachrichtenwelt! 

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