15. Februar 2021
TV-Tipp "Grüß Gott Oberfranken!"

"HOFFNUNG.LEBEN.LICHT": Evangelische Kirche in Bayern unterstützt mit Projekt Künstler im Lockdown

Ein Zeichen der Hoffnung gegen den Kultur Lockdown setzt die evangelisch-lutherische Kirche in Bayern. Jetzt wo Galerien und Museen geschlossen sind, schafft sie Raum für Kunst in 17 bayerischen Kirchen. Wie das geht, sehen Sie hier:
Die evangelisch-lutherische Kirche unterstützt Künstler und Künstlerinnen im Lockdown, in dem sie ihnen die Möglichkeit bietet, ihre Werke auszustellen. Ein Film von Maike Stark. Kamera: Magdalena Jäger.

Die evangelisch-lutherische Kirche unterstützt Künstler finanziell im Lockdown. Zum Beispiel Textilkünstlerin Sonja Weber, die ihre gewebten Gemälde zum Thema Schöpfung in der Bayreuther Stadtkirche präsentiert.

Im Rahmen von Kunstgottesdiensten werden die Werke vorgestellt, alle mit Bezug zum Thema "Licht" und "Leben". Sie sollen evangelische Kirchen zu Besinnungsorten machen, die Hoffnung im Lockdown schenken - für alle Kirchenbesucher aber auch die Künstler selbst.

Ins Leben gerufen haben das Lichtmess-Projekt die Kunstbeauftragten der evangelischen Kirche in Bayern. Ganz spontan, als der zweite Lockdown im November startete, haben Sie sich entschlossen aktiv etwas für die Künstler zu tun. Denn, so Christian Rosenzweig, Kunstbeauftragter im Kirchenkreis Bayreuth:

"Gerade in Pandemiezeiten brauchen wir mehr Kultur, weil der Mensch eben nicht nur Körper ist sondern auch Geist. Jesus sagte auch 'der Mensch lebt nicht vom Brot allein", sondern gerade die Seele und das Herz und den Glauben zu stärken ist für mich genauso entscheidend wie Essen und Trinken gerade in der Pandemie und das ist auch unsere Hoffnung die wir mit dem Projekt haben, dass auch die Seele der Menschen gestärkt wird und die Kunstschaffenden haben so auch eine kleine Hilfe von uns bekommen." 

In der Bayreuther Stadtkirche verbleiben die Werke noch bis März, die Kirche ist zur Tageszeit geöffnet.

 

ShareFacebookTwitterShare

Weitere Artikel zum Thema:

TV-Tipp: Kirche in Bayern

Am 4. Dezember hätte die große Kirchen-Weihnachtstour der Ansbacher a capella Band „Viva Voce“ starten sollen. Doch daraus wird leider nichts - der Corona-Lockdown macht die Pläne zunichte. Der Frust ist groß. Aber den Kopf in den Sand stecken kommt für Viva Voce, wie für viele andere Musiker, nicht in Frage. Wie Künstler mit der Krise umgehen - ein Beitrag von Maike Stark.
efs