22.10.2020
Vorlesewettbewerb

Würzburger Sechstklässlerin vertritt Bayern beim Vorlesewettbewerb

Die Würzburger Sechstklässlerin Antonia Ludwig zieht für Bayern ins Bundesfinale des Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels ein. Über die gesellschaftliche Bedeutung des Lesens und den Vorlesewettbewerb 2020.
Buch traum Fantasie

Die Würzburger Sechstklässlerin Antonia Ludwig zieht für Bayern ins Bundesfinale des Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels ein.

Die Schülerin des Friedrich-König-Gymnasiums habe sich im Finale auf Landesebene gegen 15 weitere Sechstklässlerinnen und Sechstklässler durchgesetzt, wie das Kultusministerium am Montag mitteilte.

Sie habe mit einem Ausschnitt aus dem Buch "Erna und die drei Wahrheiten" von Anke Stelling in einem dreiminütigen Video überzeugt. Wegen der Corona-Pandemie fand der Wettbewerb diesmal digital statt.

"Schlüsselkompetenz Lesen"

Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) sagte, Lesen sei "in unserer Informationsgesellschaft eine unverzichtbare Schlüsselkompetenz".

Es sei daher wichtig, dass man Kinder und Jugendliche frühzeitig an das Lesen heranführe und ihnen dabei zeige, "dass Lesen Spaß macht".

Lesekompetenz verbessere die Bildungschancen und sei Grundlage für schulischen und beruflichen Erfolg, erläuterte der Kultusminister. Der Vorlesewettbewerb leiste daher einen wichtigen Beitrag, um bei den Schülerinnen und Schülern "die Freude am Lesen zu wecken".

Der Vorlesewettbewerb

Der Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels findet dieses Jahr bereits zum 61. Mal statt, er wird jährlich von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins zusammen mit Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und kulturellen Einrichtungen organisiert.

Rund 600.000 Sechstklässler aus 7.000 Schulen nehmen jährlich daran teil, davon mehr als 80.000 alleine aus Bayern. Schulen, die nächstes Jahr teilnehmen wollen, können sich noch bis zum 15. Dezember dieses Jahres bewerben, hieß es. 

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