Ehrenamtliche

Rentner als Entwicklungshelfer

Gerhard Liwanetz (rechts) mit dem Leiter der nepalesischen Hilfsorganisation »Faith« bei der Arbeit an einem Kinderspielplatz.
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Nach der Rente ins Ehrenamt – das machen glücklicherweise viele. Nur wenige kommen dabei aber so viel in der Welt umher wie Gerhard Liwanetz. Den ehemaligen Ingenieur für Garten- und Landschaftsbau zieht es immer wieder in die Ferne. Zuletzt baute er für die Organisation "Senior Experten Service" (SES) in Nepal einen Kinderspielplatz aus Autoreifen. Demnächst zieht es ihn aber wieder nach Südasien mit den "Ingenieuren ohne Grenzen", um die Wasserversorgung in dem nepalesischen Bergdorf Lurpung zu verbessern.

Integration in Bayern

Diakonie Hier kommst du an 2017
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"Hier kommst du an" – so lautet das Jahresthema 2017/2018 der bayerischen Diakonie, und so heißt auch das Motto des diesjährigen Diakonie-Wettbewerbs. Nun wurden in Nürnberg vier Projekte ausgezeichnet, die zur Integration von Flüchtlingen in die Gesellschaft beitragen. Gesucht waren ehrenamtliche Initiativen, die integrative Flüchtlingshilfe leisten.

Bundesweite Umfrage

Die größten Chancen sehen die Hauptamtlichen in den deutschen Kirchengemeinden im Beitrag zum Zusammenhalt der Gesellschaft und in der Betonung von Glaube und Gemeinde.
Die Kirchengemeinden in Deutschland sind nach eigener Einschätzung überaltert und chronisch überlastet. Ihre Arbeit sei jedoch auch künftig für die Gesellschaft notwendig, heißt es in einer bundesweiten Umfrage der Agentur des Hamburger Rauhen Hauses. Der Verlag des diakonischen Trägers hat hauptamtliche Mitarbeiter in 436 evangelischen und katholischen Gemeinden befragt. Zwei Drittel von ihnen halten die Volkskirche für ein »Auslaufmodell«.

Kirchenasyl

Kemptens Dekan Jörg Dittmar
Ermittlungen gegen Pfarrer, die Flüchtlingen Kirchenasyl gewährten, schlugen zuletzt hohe Wellen. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft auch gegen ehrenamtliche Kirchenvorstände in evangelischen Gemeinden. Im Dekanat Kempten seien zwei Gemeinden betroffen, sagt Dekan Jörg Dittmar. Im Interview erklärt er, wie das Dekanat damit umgehen will.

Sozial in Nürnberg

 Reinhilde Meyer, Helmut Schmidt und Marianna Frunze aus der Nürnberger Bahnhofsmission
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Was wäre, würde es die Nürnberger Bahnhofsmission nicht geben? Dann würden viele Scheidungskinder oder Senioren niemanden haben, der sie auf ihren Reisen begleitet, am Bahnsteig würde kaum jemandem beim Um- oder Aussteigen geholfen und zwischen all der Hektik vielleicht gar kein Gebet gesprochen. Und noch viel mehr "nicht". Erkenntnis eines Nachmittags bei den Helfern mit den blauen Jacken.