Jerusalem

"Kirche in Bayern"

Jerusalem gilt für Millionen von Gläubigen weltweit als heilig. Weltliche Machtkämpfe und religiöse Passion prägen ihr Gesicht seit Jahrhunderten. Um das Licht aus der Stadt überall erlebbar zu machen, hat die Künstlerin Dana Greiner mit einer aufwändigen Technik einen Tag Sonnenlicht in Jerusalem aufgenommen.

Musik und Versöhnung

Der israelische Tenor und Wahl-Augsburger Yoéd Sorek bei einem Auftritt mit »Simas Liedern« bei einem Festival in Amsterdam.
Jahr für Jahr werden die Zeitzeugen weniger, die als Überlebende vom Holocaust berichten können – auch von ihrem Leben nach dem Überleben. Ein Zeitzeuge einer Zeitzeugin ist der israelische Tenor Yoéd Sorek. Mit den jiddischen Liedern seiner Großmutter Sima tritt der Wahl-Augsburger auf Bühnen in ganz Europa auf – aber auch vor bayerischen Schulklassen oder Gemeinden.

Pilgerreise nach Jerusalem

Unterwegs im Südosten der Türkei Richtung Syrien: David Britsch (Schatten) wollte nach Jerusalem pilgern.
David Britsch (55) pilgerte im November 2016 von Schwerin aus los. Als gläubiger Christ wollte er zu Fuß nach Jerusalem laufen. Doch in der Türkei wurde er festgenommen und saß über neun Monate in Abschiebehaft. Das Gebet gab ihm in dieser Zeit Kraft. Zuerst war sein Schicksal der breiten Öffentlichkeit nicht bekannt. Im Dezember kam er frei und ist jetzt wieder zurück in Deutschland. Im Interview mit Markus Kowalski spricht David Britsch ausführlich über diese Zeit und wie er sich vom deutschen Staat alleingelassen fühlte.

Archäologie

Jerusalem - Blick über die Grabeskirche auf den Tempelberg und den Felsendom.
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In einer Stadt wie Jerusalem, könnte man annehmen, haben Archäologen bereits jeden Stein umgedreht. Weit gefehlt! Immer wieder stoßen sie auf Spuren, die zeigen, wie die Stadt zu Jesu Zeiten aussah. Auch das Deutsche Evangelische Institut für Altertumswissenschaft forscht im Untergrund.

Jerusalem

Die renovierte Ädikula über dem Grab Christi in der Rotunde der Grabeskirche Jerusalem (Frühjahr 2017).
Die Grabeskirche in Jerusalem steht ziemlich sicher an jenem Ort, an dem Jesus begraben wurde. Der fragile "Status quo", wer von den in der Kirche vertretenen christlichen Konfessionen was wann in der Grabeskirche darf, sorgt regelmäßig für Ärger - besonders zu Ostern. Der "Status quo" ist auch das Ergebnis eines fast 1400 Jahre andauernden Ringens der Christenheit mit dem Islam und um Jerusalem.