Krieg

Reformationsgeschichte

Schertlin von Burtenbach (1496-1578) und die Burtenbacher Johanneskirche.
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Einen außergewöhnlichen Reformator kann das schwäbische Burtenbach aufweisen. Kein Theologe hat die neue Lehre Martin Luthers in dem zwischen Ulm und Augsburg gelegenen Städtchen eingeführt, sondern der Landsknechtsführer Schertlin von Burtenbach: Als Soldat plünderte er Rom, zu Hause baute er eine Kirche auf.

Christentum im Mittleren Osten

Erzpriester der Assyrischen Kirche des Ostens Emanuel Youkhana
Mit der Befreiung Mossuls ist die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) noch lange nicht besiegt, sagt der irakische Erzpriester der Assyrischen Kirche des Ostens und Leiter der Hilfsorganisation CAPNI, Emanuel Youkhana. Im Interview erklärt er, was in dem Land jetzt passieren muss und wie es für die Christen im Irak weitergeht.

Abschied in den Ruhestand

Freundlicher Menschenverbinder: Diakon Peter Klentzan.
Von Zeltlagern und lutherischen Apfelbäumchen: Am 12. März wird der Diakon, Traumatherapeut und "Wings of Hope"-Gründer Peter Klentzan in den Ruhestand verabschiedet – in der Dachauer Versöhnungskirche, dort, wo vieles in seinem Leben zusammenkommt: berufliche Stationen, Zeltlager, die Schrecken dessen, was Menschen einander antun können, von der christlichen Hoffnung getragene Flügelschläge auf dem Weg zu Heilung und Frieden.

ZEITZEICHEN

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"Prepper" (von englisch to be prepared, vorbereitet sein) sind Menschen, die fest mit Katastrophen rechnen und sich entsprechend vorbereiten: mit Bunkern, Lebensmittelvorräten, Schutzkleidung, Waffen. Terror, Erdogan und Trump: Die Szene und ihre Lieferanten haben Konjunktur.

Syrien

Fotograf Heiko Roith
Der aus Australien stammende und im oberfränkischen Selb lebende Fotograf Heiko Roith (44) begleitet normalerweise prominente Musiker wie Alice Cooper oder Bonnie Tyler auf ihren Tourneen. Nachdem Roith vor Kurzem eine syrische Flüchtlingsfamilie kennengelernt hatte, beschloss er, selbst nach Syrien zu reisen. Vor wenigen Tagen kehrte er von seiner gefährlichen Reise zurück.

Kriegsgeschichte

Johanna Süßmann und Magdalene Simon
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Man sieht sich immer zweimal im Leben! Kaum eine Redensart ist objektiv derart verkehrt wie diese. Doch manchmal passt's eben doch. Davon können Johanna Süßmann (77) und Magdalene Simon (87) aus Nürnberg erzählen, in einer Geschichte, die in den letzten Kriegstagen 1945 beginnt und erst fast 70 Jahre später ihren Abschluss findet.

Kriegserinnerungen

Plakat »Nie wieder Krieg« von Käthe Kollwitz.
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Mitten im Konfirmationsgottesdienst gibt es Alarm. Der Dekan schickt die Gemeinde nach Hause, erst später können sich alle zum Abendmahl wieder versammeln. Der Krieg ist im April 1945 noch nicht zu Ende, als in Regensburg an diesem Sonntag bis zu 50 junge Menschen konfirmiert werden. Unter ihnen ist Helmut Morenz, der jetzt sein 70. Konfirmationsjubiläum in der Neupfarrkirche feierte.

Befreiung am Pragser Wildsee

Konzentrationslager Betten
Kurz vor Kriegsende 1945 verschleppte die SS 139 prominente KZ-Häftlinge von Dachau nach Südtirol ins Pustertal, um sie gegenüber den Alliierten als Geiseln einzusetzen. Ein Museum in Prags erinnert nun an Pfarrer Martin Niemöller und die anderen "Sippen- und Sonderhäftlinge" Hitlers.