2.12.2019
Evangelisch in Bayern

Feuerwerk an Silvester: Landjugend ruft wieder zu "Brot statt Böller"

Als eine nachhaltige Geldanlage preist zum Jahresende die Evangelische Landjugend in Bayern (ELJ) ihre Aktion "Brot statt Böller" an.
Silvesterrakete

Am Silvesterabend teilen statt knallen, das ist die Devise der Aktion "Brot statt Böller". Dazu hat am Montag wieder die evangelische Landjugend in Bayern (ELJ) aufgerufen. "Statt an Silvester viel Geld buchstäblich zu verpulvern, empfehlen wir eine deutlich nachhaltigere Geldanlage", sagte Friedel Röttger, Referent für den Entwicklungspolitischen Arbeitskreis der ELJ.

Spendengelder kommen den brasilianischen Partnerorganisationen der ELJ zugute, in denen Hilfe zur Selbsthilfe geleistet wird, so Röttger. Die Agrarberatung Centro de Apoio e Promocao da Agroecologia (CAPA) im Bundesstaat Paraná berät Kleinbauern in ökologischer Landwirtschaft. So könnten sie sich mit wenigen Hektar Land eine Lebensgrundlage schaffen. Die CAPA gehört zur Evangelischen Kirche Lutherischen Bekenntnisses in Brasilien.

Die Kindertagesstätte Creche Cantinho Amigo liegt in einem Armenviertel im Ballungsraum der Millionenstadt Belo Horizonte. Die Einrichtung für 40 Kinder legt Wert auf Bildung und gesunde Ernährung. Träger ist eine evangelische diakonische Einrichtung. "Diese Projekte machen den Menschen Hoffnung und Mut, ihr Leben leben zu können", erklärt Friedel Röttger.

Die kirchlichen Spendensammelaktionen dieser Art zum Jahresende gibt es bereits seit über 30 Jahren. Sie bringt jährlich etwa 9.000 Euro.

ShareFacebookTwitterShare

Weitere Artikel zum Thema:

Bräuche zwischen den Jahren

Von Weihnachten bis zum Dreikönigstag Epiphanias läuft alles auf Sparflamme. Wer kann, geht nicht arbeiten. Altes schließen wir ab und machen uns bereit für neue Eindrücke und Abenteuer, die das neue Jahr bereithält. Für die, denen es langweilig zu werden droht, haben wir ein paar Tipps zum Zeitvertreib zusammengestellt.

Jüdische Feste

Schofar
Für Juden auf der ganzen Welt beginnt am 30. September 2019 das Jahr 5780. Gefeiert wird, wie an allen jüdischen Festen, bereits am Vorabend mit einem großen Festmahl, bei dem Honig und ein Granatapfel nicht fehlen dürfen. Warum das so ist und was genau am jüdischen Neujahr gefeiert wird, erklären der Münchner Rabbi Steven Langnas und der in der bayerischen Landeshauptstadt lebende israelische Blogger Asaf Erlich.