31.01.2021
Evangelische Morgenfeier

Predigt: Elisabeth Cruciger - Mitten ins Herz… (2 Petrus 1,16-19)

"Glaube ist der Morgenstern, der im Herzen aufgeht. Was für ein schönes Bild. Das bedeutet doch, dass es gar nicht ewig dunkel bleiben kann. Denn irgendwann geht er auf, der Morgenstern in meinem Herzen. Er verdrängt, was mich beschwert und im Dunkeln tappen lässt. Dieses Licht ist nicht aufzuhalten." Evangelische Morgenfeier von Pfarrerin Jacqueline Barraud-Volk, Marktbreit.

Mitten ins Herz…

Es gibt Momente im Leben, da geht einem ein Licht auf. Es macht klick und die Erkenntnis, die vorher nur im Kopf war, kommt mitten im Herzen an. Und dann ist alles möglich: sei es, dass ich ein unliebsames Verhaltensmuster verändere oder eine schwierige Aufgabe endlich anpacke. Sei es, dass ich ein hinausgeschobenes Gespräch endlich angehe oder selbstbewusst einen ganz neuen Weg einschlage.

Genau so muss es Elisabeth gegangen sein, einer jungen Frau um das Jahr 1521.Wie bei Katharina von Bora hat die Lektüre reformatorischer Schriften bei ihr einiges bewirkt. Ihr ist klar geworden, dass niemand gegen seinen Willen oder gar um Gott zu gefallen, als Nonne leben muss. Sie erkennt, dass der gnädige Gott jeden Menschen achtet und direkt ins Herz sieht, ganz gleich welchen Standes und welcher Herkunft man ist. Das macht sie unglaublich frei. Sie trennt sich von der klösterlichen Gemeinschaft in Pommern und geht ins Zentrum der Reformation: nach Wittenberg.

Dort findet sie zunächst Obdach bei dem ebenfalls aus Pommern stammenden Reformator Johannes Bugenhagen und seiner Frau Walpurga. Sie kennt den ehemaligen Mönch aus dem heimatlichen Nachbarkloster und als Wegbereiter der neuen Lehre. Inzwischen ist er Stadtpfarrer in Wittenberg. Ehelosigkeit gilt nicht mehr  als Werk, das Gott besser gefällt. Und dass Pfarrer nicht heiraten dürfen, steht nirgends in der Bibel. Also hat Bugenhagen sich ein Herz gefasst. Als einer der ersten Priester heiratet er. Ein Skandal damals. Und Elisabeth tut es ihm gleich. Als ehemalige Nonne heiratet sie den Theologen Caspar Cruciger.

Die reformatorischen Erkenntnisse haben die Menschen damals mitten ins Herz getroffen. Mutig haben sie vieles ganz anders gemacht und Veränderung gewagt. So wie auch wir vor entscheidenden Weggabelungen stehen. Ob Klimaschutz, Artenvielfalt, Energieverbrauch oder weltweite Bildungsgerechtigkeit: die Zeichen stehen vielfach auf ein dringend notwendig verändertes Verhalten. An vielen Orten wird darüber nachgedacht, geforscht, verhandelt und viele fangen an manches zu hinterfragen und anders zu machen.

Elisabeth Cruciger fasst ihre Herzenseinsichten in Sprache und dichtet. Damit ist sie die erste Lieddichterin der Reformation. Sie möchte, dass auch andere an ihren Gedanken teilhaben. Es entsteht das Lied, "Herr Christ, der einig Gotts Sohn". Eines der ganz wenigen Lieder von Frauen im evangelischen Gesangbuch. Cruciger besingt Christus sehr eindrücklich als den hellen Morgenstern, der als Gottessohn in die Welt gekommen ist, für das Leben einsteht und ihr Herz gewonnen hat.

Lass uns in deiner Liebe

und Kenntnis nehmen zu,

dass wir am Glauben bleiben,

dir dienen im Geist so,

dass wir hier mögen schmecken

dein Süßigkeit im Herzen

und dürsten stets nach dir.[1]

Glaube ist eine Herzensangelegenheit

Glaube wird in diesem Lied als Herzensangelegenheit geschildert. Ein innerer Vorgang, der von Herzen bewegt. Ein Lebenselixier, das das Leben bereichert. Ja, eine Kunst, die mich inspirieren, antreiben und mutig machen kann. Mich beeindruckt dieses Lied. Steht es doch ganz im Gegensatz zur mittelalterlichen Kirche, die Glaube eher befahl. Und machen wir uns nichts vor: auch in der protestantischen Kirchengeschichte galt zwar theoretisch die Mündigkeit aller Gläubigen, praktisch aber wurde auch hier, bis ins letzte Jahrhundert, vielfach diktiert und befohlen, und einzelne versuchen es noch heute. Crucigers Gedanken legen nahe: Im Glauben geht es um eine innige Beziehung, ein vertrauensvolles Gespräch zwischen Christus und mir. In diesem Miteinander gibt es unterschiedliche Phasen. Mal fällt es mir ganz leicht mit ihm zu sprechen, ihm alles zu sagen.

So wie mit einem guten Freund, habe ich dann das Gefühl, er hört zu, verändert meine Gedanken und ist irgendwie da. Dann gibt es wieder Zeiten, in denen es mich anstrengt zu beten. So vieles andere zerrt an mir, so dass ich nicht dazu komme oder es mir zutiefst fragwürdig erscheint. Ja, es gibt auch Sendepausen und große Fragezeichen in diesem Miteinander. Und dann wieder, wie aus heiterem Himmel, verändert sich eine Situation, es fügt sich etwas zum Guten, ein Gedanke entwickelt sich oder ein Bibelwort berührt mich und ich bin mir ganz sicher: diese Beziehung ist keine Einbahnstraße, Jesus wirkt, er ist da, verborgen und doch nah.

Das Herz öffnen

In unseren Kirchen verändert sich derzeit viel. Ich meine nicht nur die Hygieneregeln, das eingefrorene Gemeindeleben oder gar den freiwilligen Verzicht auf Gottesdienste. Ich meine die Weise, wie wir im 21. Jahrhundert als Kirchengemeinde leben, unseren Glauben gestalten und wie wir von Gott sprechen. Wir stehen auch hier an einer Zeitenwende. Es gilt nicht mehr einfach, wie noch in den 70ern: "Kirche und Glaube sind selbstverständlich und gehören zum Leben dazu". Vieles ist anders geworden, aber ich sehe darin auch eine Chance.

Denn wo alles selbstverständlich ist, da wird oft nicht mehr hinterfragt oder vertieft. Aber gerade das erwarte ich. Wer von Gott reden und seinen Glauben in der Welt leben möchte, muss sich auseinandersetzten, suchen, Fragen stellen und immer wieder zu neuen Erkenntnissen kommen. Für mich ist es in den letzten Jahren geradezu zu einem Kompass geworden, ob das, was wir in der Kirchengemeinde reden und tun, verstanden wird und Menschen berührt. Das gilt sowohl für Worte, Gedanken, Gottesdienstformen, Traditionen, soziales Engagement, Musik oder Kirchenarchitektur. Es ist gut, wenn die Bibel fordert: "Alles prüft und das Gute behaltet!" (1.Thess 5,21)

Ja, das alles fordert natürlich auch ganz schön und manche lässt es wehmütig zurückblicken oder verklärt in die Vergangenheit schauen. Vielleicht ist heute manches wirklich, auch ganz ohne Corona, anspruchsvoller und komplizierter geworden. Aber ich würde sagen: es ist auch interessanter geworden. Es ist reizvoll, die Botschaft von der Menschfreundlichkeit Jesu, von seiner Begleitung in unserem Leben, von seinen ethischen Forderungen und Ideen auch mal ganz anders zum Klingen zu bringen. Eine lebendige Kirche darf staunen, experimentieren und es einfach mal anders machen.

Die Verklärung Jesu, das Evangelium für den heutigen Sonntag, zeigt uns, dass es gut ist immer wieder einmal die Perspektive zu wechseln. Da wird erzählt, dass Jesu zusammen mit den Jüngern Petrus, Jakobus und Johannes eine Wanderung auf einen hohen Berg unternimmt. Ein Ort, an dem man durchatmen, weit sehen und den Kopf frei kriegen kann. Dort sehen die Jünger Jesus in einem ganz anderen Licht. Die Bibel beschreibt: "Und Jesus wurde vor ihnen verklärt; und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden weiß wie das Licht."

Die Jünger sehen außerdem Mose und den Propheten Elia mit Jesus sprechen und sie hören eine Stimme, die sagt: "Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe; den sollt ihr hören."

Da oben auf dem Berg, herausgehoben aus dem Alltag und in einer gewissen Verfremdung erkennen sie: wir bilden uns nicht nur ein, dass Jesus mehr ist als ein besonderer Mensch, wir laufen nicht einer netten Geschichte, einer Einbildung hinterher. Sondern in diesem Moment, der sie alle überrascht und überwältigt, ist ihnen klar: Jesus kommt wirklich von Gott. Er ist derjenige auf den sie gewartet haben und dem sie vertrauen. Dazu aber bedarf es einer Anstrengung. Die Jünger und Jüngerinnen müssen den Berg hoch. Sie müssen sich bewegen, heraus aus dem Alltäglichen, dem Gewohnten, die Perspektive ändern, um dann die großen Zusammenhänge wahrzunehmen. Natürlich ist das nur eine Momentaufnahme, aber sie ist gespeichert im Herzen.

Es muss nicht die spektakuläre Bergwanderung sein, aber aufmerksam werden, hören und sehen, was gerade bewegt und antreibt, sich öffnen für das, was uns unmittelbar berührt, der Haltung Jesu folgen, seine Worte wirken lassen und dem Wunder seiner Kraft vertrauen, das ist möglich. Manche erfahren das, indem sie pilgern, zusammen mit anderen oder ganz alleine, andere engagieren sich in der Obdachlosenhilfe, bringen in diesen Tagen Schlafsäcke und warme Socken zu jenen, die auf der Straße hausen müssen. Und erkennen in diesen Menschen Brüder und Schwestern. Wieder andere schreiben berührenden Worte und Gedanken auf und stellen sie ins Netz, damit andere damit beten können. Glaube hat viele Gesichter und findet immer wieder neu, seine Form.

Glaube ist auch ein Wagnis. Nicht machbar, nicht auf Knopfdruck verfügbar. Und doch beginnt etwas, wo wir es wagen uns dem Unglaublichen zu öffnen und mehr zu erwarten, als das was wir vermögen. In einer seiner Kantaten lässt Johann Sebastian Bach in einer Arie singen: "Öffne dich mein ganzes Herze, Jesus kommt und ziehet ein". Offen sein für Jesus den Morgenstern, der unser Leben hell machen und unser Herz berühren möchte. Diese Erwartung verbindet uns mit allen Christussuchenden in der Welt.

Der Morgenstern

In der Astronomie gilt die Venus als der Morgenstern. Sie ist, abgesehen von Sonne und Mond das hellste Objekt an unserem Firmament. Also nicht zu übersehen und eine Besonderheit. Seit dem vergangenen Sommer bis zum 20. Januar konnte man sie morgens im Osten als hellen Morgenstern leuchten sehen. Jetzt zieht sie allerdings ihre Bahn hinter der Sonne und erscheint erst wieder im Mai als Abendstern im Westen. Schon in der Antike faszinierte dieses Himmelsschauspiel die Menschen. Sie bezeichneten den Morgenstern als Phosphoros, als "Lichtbringer". Allerlei Hoffnung wurde daran geknüpft, man sah darin ein Zeichen oder eine Vorhersehung. Jedenfalls war der Morgenstern zutiefst positiv besetzt. Und die ersten Christen übernahmen diese alte Symbolik und übertrugen sie, auf Jesus. In der Offenbarung des Johannes sagt Jesus sogar von sich selbst: "Ich bin der helle Morgenstern." ( Offb 22,16) Das ist eine Ansage. Wer auf Christus blickt darf etwas erwarten: Licht, einen neuen Tag, eine verheißungsvolle Aussicht, einen veränderten Blick auf die eigene Situation.

Leucht uns entgegen

mit deinem Licht, Gott der Klarheit.

 

Befreie uns

von der düsteren Sicht.

Belebe unsere Welt

mit deinen Farben und lass uns staunen über deine Wunder.( Walter Jens)[2]

Glaube ist der Morgenstern, der im Herzen aufgeht

In den bewegten Zeiten unserer Tage, in denen uns eine Nachricht nach der anderen bedrängt und wir die Verletzbarkeit des Lebens so eindrücklich spüren, tut es gut nach dem Licht Ausschau zu halten. Die düstere Sicht nicht noch zu verstärken, sondern dahin zu sehen, wo Menschen einander helfen und unterstützen. Wo die Farben der Menschlichkeit hoffen lassen. Etwa die vielen, die es sich zur Gewohnheit gemacht haben einmal am Tag andere anzurufen. Die momentane Isolation ist für alle und besonders für Menschen, die alleine leben eine große Herausforderung. Da taucht die Stimme eines lieben Menschen am Telefon den Tag schon in ein anderes Licht. Und ich denke auch an diejenigen, die trotz Überlastung in Kliniken, in Pflegeeinrichtungen, zu Hause oder im Kindergarten, dennoch den Überblick behalten und gute Worte und ermutigende Gesten für andere haben.

Aus der Düsternis ins Licht zu kommen, auf diese Kunst setzt auch der 2. Petrusbrief. Er ist der letzte Brief, der im Neuen Testament entstanden ist und somit das jüngste Dokument der Bibel. Die angespannte Situation für die Christen damals ist zu spüren. Ihr Glaube wird von ihrer Umgebung in Frage gestellt, sie werden verspottet, ausgelacht und allmählich auch systematisch verfolgt. In diese angespannte Lage hinein macht der Brief den jungen christlichen Gemeinden Mut auf Gottes Wirken und seine Worte zu vertrauen:

Von Gott, kam eine Stimme zu Jesus, die sagte: "Das ist mein geliebter Sohn, an ihm habe ich Freude." Diese Stimme haben wir selbst gehört. Sie kam vom Himmel her, als wir mit Jesus auf dem heiligen Berg waren.

Und ihr tut gut daran, dass ihr darauf achtet. Denn diese Worte sind wie ein Licht, das an einem finsteren Ort brennt –bis der Tag anbricht und der Morgenstern in eurem Herzen aufgeht. (2.Petrus 1,16-19 i.A.)

Christus der Morgenstern bringt das Herz zum Pochen

Glaube ist der Morgenstern, der im Herzen aufgeht. Was für ein schönes Bild. Das bedeutet doch, dass es gar nicht ewig dunkel bleiben kann. Denn irgendwann geht er auf, der Morgenstern in meinem Herzen. Er verdrängt, was mich beschwert und im Dunkeln tappen lässt. Dieses Licht ist nicht aufzuhalten. Denn, so sieht es der Petrusbrief, Gott selbst ist der Garant dafür. Er macht, dass es Licht werde. Und wenn Christus, der Morgenstern aufgeht, dann reißt er das eigene Herz mit und verändert es. Es ist wie mit dem Morgenstern am Firmament. Wer ihn am Himmel sucht und ansieht, der muss die eigene kleine Welt verlassen. Und plötzlich merkt man, wie das eigene Leben in einem viel größeren Zusammenhang steht. Und dann staunt man über ein wohliges Licht, dessen Quelle man nicht selbst ist. Christus der Morgenstern verändert alles. Er bringt das Herz zum Pochen und durchströmt es mit Liebe, Kraft und Mut.

Der Liederdichter Paul Gerhardt sieht das genau so und Sarah Kaiser hat seine alten Worte in neue Töne gepackt

Der inwendige Glaube dringt nach außen 

Wenn der Morgenstern im Herzen aufgeht, wenn das Licht die Dunkelheit erhellt, wenn ich spüre, dass der Glaube, die Verbindung zu Christus mich stärkt und nach vorne bringt, dann dringt der inwendige Glaube im Herzen auch ganz selbstverständlich nach außen. Wer dieses Licht verspürt, kann gar nicht anders als es auch weiterzugeben an andere und die Welt zu verändern. Ich denke dabei an die junge Luisa Brummer. Sie hat angefangen den Dorfladen im Niederbayerischen Sandharlanden, der nun mit ihr in der vierten Generation besteht, in einen Unverpackt-Laden umzuwandeln. Außergewöhnlich in einem kleinen Dorf. Eigentlich wollte sie immer weit weg, raus in die Welt.

Sie macht eine Weltreise und erkennt welches Plastikproblem weltweit herrscht. So beschließt sie, als sie zurückkommt, den alten Dorfladen umzuwandeln, um zu einem bewussten, nachhaltigen und achtsamen Einkaufen zu kommen. Ein Jahr dauert der Umwandlungsprozess und die Familie und viele Freunde helfen mit. Der Funke ihres Herzensanliegens ist übergesprungen. Als sie gefragt wird, woher sie die Kraft für diesen Wandel genommen hat, erzählt sie: sie meditiert jeden Morgen. Ihr ist wichtig das Göttliche im Menschen zu sehen und sie weiß, dass sie sich die Kraft dazu immer wieder schenken lassen muss. Und dann erzählt sie: "Auf meiner Reise ist mir Gott nähergekommen, weil ich mich einfach bedanken wollte oder auch mal jemand haben wollte, dem ich in schwierigen Situationen sagen kann: Mist, was tue ich denn jetzt? Und überhaupt ist es doch unglaublich inspirierend, was Jesus gemacht hat."

Glaube ist der Morgenstern, der im Herzen aufgeht. Damit beginnt alles und es hilft weiterzugehen und mit diesem Schatz im Herzen sich in Geduld zu üben, wenn das Licht des Morgensterns auf sich warten lässt. Denn eines ist klar: er ist da und wird aufgehen.

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