Ein unglücklicher Rekord: Bei einem gigantischen Datenleak wurden rund zwei Milliarden E-Mail-Adressen und auch über eine Milliarden Passwörter geleaked. 

Auch eure konnten davon betroffen sein. Das heißt, dass diese Daten teilweise frei zugänglich im Netz aufgetaucht sind. Ca. die Hälfte davon waren vorher zwar bereits schon einmal gehackt worden, wurden also als geleaked bekannt, die andere Hälfte (625 Millionen) allerdings nicht. 

Wichtig ist nun herauszufinden, ob ihr davon betroffen sein könntet. So geht’s:  

 
1. Geht auf die Website haveibeenpwned.com (auch wenn die Seite etwas merkwürdig erscheint ist sie sicher und seriös) 

2. Prüft dort eure E-Mail-Adresse(n) und Passwörter (haveibeenpwned.com/Passwords).

3. Sollte eure Mail bedroht sein, heißt das nicht zwingend, dass eure Daten tatsächlich gehackt wurden, sondern nur, dass eine Gefahr dafür besteht 

4. Wenn dies der Fall ist, ändert die Passwörter der betroffenen Mail-Adressen 

Sichere Anmeldedaten:  

Ein gutes Passwort besteht aus Klein- und Großbuchstaben, Zahlen, Sonderzeichen und ergibt kein logisches Wort oder offensichtliche Geburtsdaten etc. Am besten denkt ihr euch einen Satz aus, von dem ihr dann lediglich die Anfangsbuchstaben nutzt und noch Zahlen und Sonderzeichen dazwischensetzt. Außerdem solltet ihr für unterschiedliche Logins immer unterschiedliche Passwörter haben und am besten einen Passwort-Manager und bei wichtigen Zugängen auch eine Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen. 

Am meisten betroffen sind Google-Mail-Adressen, wobei kein Leak bei Google speziell passiert ist.