Wie positioniert sich die evangelische Kirche aktuell zum Thema Frieden? Dazu bieten wir einen neuen Reader an. Der neue Sonntags-Reader "Frieden" liefert einen umfassenden Überblick zu den verschiedenen Reaktionen auf die EKD-Friedensdenkschrift "Welt in Unordnung - Gerechter Friede im Blick". In unserem Reader bündeln wir Hintergrundinformationen, präsentieren Positionen und kontroverse Meinungen - und bieten damit Orientierung in einer der der drängendsten ethischen Debatten unserer Zeit. 

Reader "Frieden": Ein Kompass für die Friedensethik heute

In Zeiten globaler Konflikte und wachsender Unsicherheiten stellt die neue Denkschrift wichtige Weichen: Sie bewegt sich vom klassischen Pazifismus hin zu einer Verantwortungsethik, die Sicherheit, Gewaltprävention und Schutz vor Übergriffen stärker betont. Der Reader fasst die wichtigsten Gedanken zusammen und zeigt, wie breit die Diskussion innerhalb der Kirche geführt wird. Der Reader präsentiert die Positionen namhafter Theologinnen und Theologen auf die Veröffentlichung der neuen EKD-Friedensdenkschrift "Welt in Unordnung – Gerechter Friede im Blick" .

Was enthält der Sonntags-Reader "Frieden"?

Der erste Teil stellt die zentralen Inhalte der Denkschrift vor: Wie begründet die EKD ihren Kurswechsel? Welche Rolle spielen Gewaltfreiheit, diplomatische Konfliktlösung und rechtserhaltende Maßnahmen? Welche Herausforderungen benennt sie?

Im Hauptteil folgen Einordnungen von Theolog:innen, darunter: Reiner Anselm, Landesbischof Christian Kopp und Susanne Büttner. Ihre Beiträge spiegeln eine große Bandbreite der evangelischen Friedensethik wider: Zustimmung, Kritik, pazifistische Gegenakzente und differenzierte Analysen. 

"Uns ist wichtig, dass die Vielfalt der Stimmen zur Diskussion um den Frieden sichtbar wird. Die Friedensethik heute hat sehr verschiedene Dimensionen und wir möchten diese mitunter sehr kontroversen Positionen sichtbar machen", sagt Chefredakteurin Rieke C. Harmsen. 

Abschließend stellen wir Organisationen vor, die sich für Frieden engagieren. Der Reader lädt dazu ein, die Friedensfrage aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und im Austausch miteinander zu bleiben.

Wo ist der Reader "Frieden" erhältlich?

Der Friedens-Reader steht ab sofort in unserem Shop bereit. Ob für Kirchengemeinden, Bildungseinrichtungen, Friedensinitiativen oder interessierte Leser:innen – dieses Magazin bietet Orientierung in einer Zeit, in der die Frage nach Frieden dringlicher ist denn je.

Neue EKD-Friedensdenkschrift 2025

Mit "Welt in Unordnung – Gerechter Friede im Blick" hat die Evangelische Kirche in Deutschland ihre Friedensethik umfassend aktualisiert. Die Denkschrift setzt neue Akzente zwischen Gewaltfreiheit, Schutzverantwortung und Sicherheitspolitik – und sorgt innerkirchlich wie gesellschaftlich für intensive Diskussionen.

Alle Analysen zur Friedensdenkschrift

Einordnung

Einordnungen von Theologinnen und Theologen

Friedens-Magazin downloaden

Unser neuer Friedens-Reader steht im Shop zum Download zur Verfügung. Das Magazin bündelt Analysen, Stimmen und Impulse zur aktuellen Friedensethik der EKD.

Ausstellung "Frieden schaffen" mieten

Die Ausstellung "Frieden schaffen" stellt berühmte und ungewöhnliche Persönlichkeiten vor, die sich für den Frieden engagieren oder stark gemacht haben. Vorgestellt werden historische und lebende Personen aus Politik, Gesellschaft, Kultur oder Wissenschaft.

Die Plakatausstellung ist ab 299 Euro in den Formaten A1, A2 und A3 erhältlich. Die Ausstellung eignet sich besonders für Bildungseinrichtungen wie Bibliotheken, Schulen, Volkshochschulen, aber auch für Gemeinden, Kommunen oder Verbände. LeihnehmerInnen erhalten kostenloses Pressematerial sowie eine Plakatvorlage und Pressefotos für die Werbung.