In Rahmen unseres Bibelprojekts #glaubstdu kam es zu einer ungewöhnlichen und reizvollen Begegnung. Die Fürther Pfarrerin und Sprecherin des "Wort zum Sonntag", Stefanie Schardien, trifft den Schauspieler Oliver Wnuk ("Stromberg", "Tatort"). Die beiden unterhalten sich über eine der wichtigsten Stellen in der Bibel. 

Die Sturmstillung

Die Geschichte der Sturmstillung wird in den Evangelien nach Matthäus (Mt 8,23-27), Markus (Mk 4,35-41) und Lukas (Lk 8,22-25) beschrieben. Jesus und seine Jünger*innen waren in einem Boot auf dem See unterwegs, als plötzlich ein schwerer Sturm aufkam. Die Wellen waren so gewaltig, dass das Boot zu kentern drohte und die Jünger große Angst hatten.

In dieser kritischen Situation weckten die Jünger*innen Jesus auf, der im hinteren Teil des Bootes schlief. Jesus stand auf, bedrohte den Sturm und sagte zu den Wellen: "Schweig, sei still!" Sofort legte sich der Sturm, das Wasser wurde ruhig und es entstand eine große Stille. Die Jünger*innen waren erstaunt über die Macht Jesu über die Elemente – und fragten sich, wer er wirklich sei.

Die Sturmstillung wird oft als ein Wunder Jesu betrachtet, das seine göttliche Macht und Autorität über die Naturgewalten demonstriert. Sie symbolisiert auch die Fähigkeit Jesu, uns inmitten von stürmischen Zeiten und Schwierigkeiten zu erretten und Frieden zu bringen.

Oliver Wnuk: "Über Glauben zu sprechen ist mein täglich Brot"

Was zieht Oliver Wnuk aus dieser Geschichte? Und wie steht Stefanie Schardien dazu? Das erfahrt ihr in dem etwa 45-minütigen Gespräch der beiden. Sie sprechen aber auch über Wnuks Verbindung zum Glauben. So sagt der Schauspieler: "Über Glauben zu sprechen ist mein täglich Brot."

Auf die etwas erstaunte Nachfrage von Schardien erklärt er, dass nicht nur der christliche Glaube für ihn darunter falle. "Ich glaube, ich bin schon Jesus-Fan", sagt Wnuk auch. 

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