Asylbewerber

Asyl und Flüchtlinge

Aufführung des Stücks „Der kleine Prinz“
Fassungslosigkeit bei Nürnberger Flüchtlingshelfern: Eine Familie musste nach Tschetschenien zurückkehren, obwohl sie dort um ihr Leben fürchten muss. Die schwerbehinderte Mutter ist ohne Rollstuhl, der Sohn aus seiner Schulklasse verschwunden. Die Regierung von Mittelfranken sieht "keine tatsächlichen und rechtlichen Gründe", die gegen eine Abschiebung sprechen.

Asyl und Flüchtlinge

Heute (Dienstag) soll vom Münchner Flughafen aus wieder ein Abschiebeflugzeug nach Afghanistan starten. Unter den betroffenen abgelehnten Asylbewerbern sind nach Angaben des Bayerischen Flüchtlingsrats auch solche, die sich bereits in Ausbildung oder der Schule befanden. Der Verband ehrenamtlicher Flüchtlingshelfer "Unser Veto" plädiert für ein Ende des "bayerischen Sonderwegs" bei Abschiebungen nach Afghanistan.

Diakonie

der Präsident der Diakonie Bayern: Michael Bammessel
Die Diakonie Bayern kritisiert Abschiebungsandrohungen gegen angehende Altenpfleger. Diakoniepräsident Michael Bammessel fordert vielmehr ein Aufenthaltsrecht für junge Flüchtlinge, die in der Pflege arbeiten wollen, heißt es in einer Mitteilung seines Verbandes. Bammessel sagte, junge Menschen würden in der Altenpflege dringend gesucht.

Filmtipp Lebensformen

Seit gut zwei Jahren lebt Sultan im Hotel Steinbauer, einer Flüchtlingsunterkunft im oberbayerischen Amerang. Für die Fernsehsendung "Lebensformen" an Karsamstag um 17 Uhr auf SAT1.Bayern bereitet der gebürtige Pakistani Gerichte aus seiner Heimat zu und erzählt dabei seine Geschichte: von zu Hause, von Flucht, von Heimweh, von seinem besten Freund Markus und von Wünschen und Sehnsüchten für die Zukunft. Hier finden Sie schon mal einen kleinen Vorgeschmack.

Asyl

Transitzentrum für Flüchtlinge in der Zeißstraße in Regensburg
Vor drei Monaten wurde in Regensburg und vor zwei in Deggendorf ein Transitzentrum für Flüchtlinge eröffnet. Solche Zentren gibt es bereits in Ingolstadt-Manching und Bamberg. Hier landen Asylbewerber, die laut bayerischer Staatsregierung "eine geringe Bleibeperspektive" haben, das heißt, ihre Chance auf Asyl liegt unter 50 Prozent. In den Zentren befindet sich alles unter einem Dach, von der Erstaufnahme bis zu Ausreiseeinrichtungen. Mit der Folge, dass Flüchtlinge unter Umständen jahrelang isoliert bleiben, kritisierte der frühere Kirchenasylkoordinator der Landeskirche, Stephan Theo Reichel, bei einer Podiumsdiskussion des Evangelischen Bildungswerks in Regensburg.