Asylrecht

Kommentar

Unterbringung von Flüchtlingen
Ankerzentren für Geflüchtete sind seit ihrer Einführung ein Politikum. Flüchtlingshelfer beklagen die Zustände dort und fordern das Aus für diese Einrichtungen, denn die Massenunterkünfte ähneln bewachten Gefängnissen. Es kommt zu übergriffen und die Bewohner sind isoliert von der übrigen Bevölkerung. So kann Integration nicht funktionieren. Ein Kommentar von Andreas Jalsovec.

Migration

Ashot Aharonyan
Autor
Kein Happy-End für den im Januar aus Neuhaus an der Pegnitz abgeschobenen Ashot Aharonyan, der seine todkranke Mutter Gayane noch einmal sehen wollte: Als der junge Armenier endlich auf dem Weg zurück nach Deutschland war, ereilte ihn die Nachricht vom Tod seiner Mutter. Er kehrte um. Zurück bleiben nicht nur Trauer, sondern beim Neuhauser Helferkreis auch Verbitterung und Wut.

Flucht & Asyl

Rolltreppe zur Kapelle und Flughafenseelsorge.
Von München nach Kabul: Heute am 11. September soll es wieder einen Abschiebeflug nach Afghanistan geben. Wie der Bayerische Flüchtlingsrat mitteilte, seien unter den abgelehnten Asylbewerbern der Sammelabschiebung nach Kabul auch kranke und schutzbedürftige Menschen. Voraussichtlich starte der Flieger der britischen TITAN Airline um 22 Uhr vom Münchner Flughafen.

Asyl und Flüchtlinge

Heute (Dienstag) soll vom Münchner Flughafen aus wieder ein Abschiebeflugzeug nach Afghanistan starten. Unter den betroffenen abgelehnten Asylbewerbern sind nach Angaben des Bayerischen Flüchtlingsrats auch solche, die sich bereits in Ausbildung oder der Schule befanden. Der Verband ehrenamtlicher Flüchtlingshelfer "Unser Veto" plädiert für ein Ende des "bayerischen Sonderwegs" bei Abschiebungen nach Afghanistan.