Ehrenamtliche

"Kirche in Bayern"

Unter dem Motto "Stark starten" haben sich mehr als 850 evangelische Kirchenvorsteher aus ganz Bayern im mittelfränkischen Fürth getroffen. Beim "Tag der Kirchenvorsteher" hatten sie einen Raum, um sich über ihr Amt in der Gemeindeleitung zu unterhalten. Dort erwarteten sie das Pfarrer-Kabarett "Das weißblaue Beffchen" und verschiedene Impulse für ihre Arbeit in der Gemeinde. Das Kamerateam von "Kirche in Bayern" war dabei.

"Stark starten"

Aktiv werden, statt nur zu kritisieren. Dazu hatte der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm bei einer Veranstaltung aufgerufen - und Ernst Wißmüller nahm ihn beim Wort. Bei den Kirchenvorstandswahlen 2018 wählte ihn seine evangelische Gemeinde zum ersten Mal als Kirchenvorsteher. Welche Projekte er dort mit anpacken möchte, erzählte er Sonntagsblatt.de beim Tag der Kirchenvorstände in Fürth.

"Stark starten"

Beim Tag für Kirchenvorstände (KV) am 26. Januar in Fürth kamen mehr als 800 Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher aus ganz Bayern zusammen, um gemäß des Tagesmottos "stark" in ihre neue Amtsperiode zu "starten". Der 26-jährige Felix Pfingstgräf aus dem mittelfränkischen Altdorf ist schon zum zweiten Mal im KV. Im Video-Interview mit Sonntagsblatt.de erzählt er, welche Erfahrungen gerade junge Menschen dort sammeln können.

Rentner als Entwicklungshelfer

Gerhard Liwanetz (rechts) mit dem Leiter der nepalesischen Hilfsorganisation »Faith« bei der Arbeit an einem Kinderspielplatz.
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Nach der Rente ins Ehrenamt – das machen glücklicherweise viele. Nur wenige kommen dabei aber so viel in der Welt umher wie Gerhard Liwanetz. Den ehemaligen Ingenieur für Garten- und Landschaftsbau zieht es immer wieder in die Ferne. Zuletzt baute er für die Organisation "Senior Experten Service" (SES) in Nepal einen Kinderspielplatz aus Autoreifen. Demnächst zieht es ihn aber wieder nach Südasien mit den "Ingenieuren ohne Grenzen", um die Wasserversorgung in dem nepalesischen Bergdorf Lurpung zu verbessern.

Integration in Bayern

Diakonie Hier kommst du an 2017
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"Hier kommst du an" – so lautet das Jahresthema 2017/2018 der bayerischen Diakonie, und so heißt auch das Motto des diesjährigen Diakonie-Wettbewerbs. Nun wurden in Nürnberg vier Projekte ausgezeichnet, die zur Integration von Flüchtlingen in die Gesellschaft beitragen. Gesucht waren ehrenamtliche Initiativen, die integrative Flüchtlingshilfe leisten.

Bundesweite Umfrage

Die größten Chancen sehen die Hauptamtlichen in den deutschen Kirchengemeinden im Beitrag zum Zusammenhalt der Gesellschaft und in der Betonung von Glaube und Gemeinde.
Die Kirchengemeinden in Deutschland sind nach eigener Einschätzung überaltert und chronisch überlastet. Ihre Arbeit sei jedoch auch künftig für die Gesellschaft notwendig, heißt es in einer bundesweiten Umfrage der Agentur des Hamburger Rauhen Hauses. Der Verlag des diakonischen Trägers hat hauptamtliche Mitarbeiter in 436 evangelischen und katholischen Gemeinden befragt. Zwei Drittel von ihnen halten die Volkskirche für ein »Auslaufmodell«.

Kirchenasyl

Kemptens Dekan Jörg Dittmar
Ermittlungen gegen Pfarrer, die Flüchtlingen Kirchenasyl gewährten, schlugen zuletzt hohe Wellen. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft auch gegen ehrenamtliche Kirchenvorstände in evangelischen Gemeinden. Im Dekanat Kempten seien zwei Gemeinden betroffen, sagt Dekan Jörg Dittmar. Im Interview erklärt er, wie das Dekanat damit umgehen will.