Gesellschaft

Evangelisches Hilfswerk

Obdachlose Menschen in München sollen künftig auch in den Sommermonaten eine geschützte Übernachtungsmöglichkeit erhalten. Dazu wird das Kälteschutz-Programm, bei dem seit sechs Jahren vor allem südosteuropäische Arbeitszuwanderer unterkommen, auf die Monate Mai bis Oktober ausgeweitet. Organisatorisch betreut wird der Übernachtungsschutz vom Evangelischen Hilfswerk. Geschäftsführer Gordon Bürk erläutert, warum das neue Angebot wichtig ist.

Glaube und Politik

Friedrich Gierus wurde 1966 von der bayerischen Landeskirche nach Brasilien entsandt.
Der Regenwald in Brasilien versorgt den Planeten mit Sauerstoff: Brasilien geht uns alle an. Jetzt ist dort mit Jair Bolsonaro ein Präsident gewählt worden, der Anlass zur Sorge gibt. Der bayerische Pfarrer Friedrich Gierus (77) lebt und arbeitet seit mehr als 50 Jahren in Brasilien.

Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus

Stopp Halt Widerstand
Das Treffen der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus in Nürnberg ist am Samstag mit einem Gedenken an die Opfer des NSU zu Ende gegangen. Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm rief Christen dazu auf, sich menschenverachtenden Meinungen entgegenzustellen.

Kirchliches Medienforum

Podiumsdiskussion beim Medienforum der bayerischen Landeskirche in Tutzing.
Digitale Medien haben das Leben in vieler Hinsicht leichter gemacht. Aber im Internet gibt es auch: Hass, Hetze, Mobbing und Gewalt. "Wie verdorben ist das Internet?" - über diese Frage haben Journalisten, Theologen und Medienwissenschaftler beim 6. Medienforum der evangelischen Landeskirche an der Evangelischen Akademie Tutzing diskutiert.

UN-Sozialpakt in Deutschland

Armut Geldschein Hände
7 Millionen Menschen in Deutschland erhalten Hartz IV, davon 2 Millionen Kinder. Viele dieser Menschen sind arm: Sie können kein vollwertiges Essen kaufen, den Strom nicht bezahlen, haben kein Geld, um am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Seit Jahren kritisiert die Diakonie Bayern, dass der Regelsatz von Hartz IV zu niedrig ist. Jetzt kämpft sie mit dem bayerischen Bündnis "Rechte statt Reste" bei einer UN-Sitzung in Genf für eine Neuberechnung des Existenzminimus.

20 Jahre Kopftuchstreit

Frauen mit Kopftuch
Vor 20 Jahren begann der "Kopftuchstreit": Am 13. Juli 1998 wurde Referendarin Fereshta Ludin in Baden-Württemberg nicht in den Schuldienst übernommen, weil sie ein Kopftuch trug. Heute sieht die Situation anders aus: Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgericht von 2015 haben die meisten Bundesländer vereinzelt kopftuchtragende Lehrerinnen in den Schuldienst aufgenommen. Gestritten wird über das Thema aber noch immer. Wir stellen Pro- und Kontra-Argumente gegenüber.

Keine Zeit vor der Urlaubszeit

auf Uhr schauender Mann
Nie hatten Menschen so viel Zeit - nie fühlten sie sich so gehetzt. Und die Zeit vor dem Urlaub erleben viele als besonders stressig, weil vorher noch so viel erledigt werden muss. Woher kommt das? Der Münchner Zeitforscher Karlheinz Geißler lebt seit 30 Jahren ohne Uhr.