Gesellschaft

Kirchliches Medienforum

Podiumsdiskussion beim Medienforum der bayerischen Landeskirche in Tutzing.
Digitale Medien haben das Leben in vieler Hinsicht leichter gemacht. Aber im Internet gibt es auch: Hass, Hetze, Mobbing und Gewalt. "Wie verdorben ist das Internet?" - über diese Frage haben Journalisten, Theologen und Medienwissenschaftler beim 6. Medienforum der evangelischen Landeskirche an der Evangelischen Akademie Tutzing diskutiert.

UN-Sozialpakt in Deutschland

Armut Geldschein Hände
7 Millionen Menschen in Deutschland erhalten Hartz IV, davon 2 Millionen Kinder. Viele dieser Menschen sind arm: Sie können kein vollwertiges Essen kaufen, den Strom nicht bezahlen, haben kein Geld, um am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Seit Jahren kritisiert die Diakonie Bayern, dass der Regelsatz von Hartz IV zu niedrig ist. Jetzt kämpft sie mit dem bayerischen Bündnis "Rechte statt Reste" bei einer UN-Sitzung in Genf für eine Neuberechnung des Existenzminimus.

20 Jahre Kopftuchstreit

Frauen mit Kopftuch
Vor 20 Jahren begann der "Kopftuchstreit": Am 13. Juli 1998 wurde Referendarin Fereshta Ludin in Baden-Württemberg nicht in den Schuldienst übernommen, weil sie ein Kopftuch trug. Heute sieht die Situation anders aus: Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgericht von 2015 haben die meisten Bundesländer vereinzelt kopftuchtragende Lehrerinnen in den Schuldienst aufgenommen. Gestritten wird über das Thema aber noch immer. Wir stellen Pro- und Kontra-Argumente gegenüber.

Keine Zeit vor der Urlaubszeit

auf Uhr schauender Mann
Nie hatten Menschen so viel Zeit - nie fühlten sie sich so gehetzt. Und die Zeit vor dem Urlaub erleben viele als besonders stressig, weil vorher noch so viel erledigt werden muss. Woher kommt das? Der Münchner Zeitforscher Karlheinz Geißler lebt seit 30 Jahren ohne Uhr.

Kommentar

Minderheiten in Afrika
Autor
Ob Ostnigeria oder Myanmar: Minderheiten wurden und werden in der Geschichte der Menschheit oft gnadenlos verfolgt, vertrieben, ermordet. Eine Lobby haben sie selten. Die Gesellschaft für bedrohte Völker versucht seit 1968, diesen Mangel auszugleichen: Mit Kampagnen und spektakulären Aktionen. Auch 50 Jahre danach ist das dringend nötig. Ein Kommentar von Reimar Paul.