Karfreitag

Gottesdienste in Bayern

Holz Nägel
Die Karfreitagspredigten der bayerischen Bischöfe haben Aufrufe für eine friedliche Verständigung der Religionen und Kulturen und zur tatkräftigen Unterstützung verfolgter Menschen bestimmt. In den Gottesdiensten gedachten die Christen an das Leiden und Streben Jesu am Kreuz. Deshalb schwiegen als Zeichen der Trauer in vielen Gemeinden die Glocken, manchmal war auch der Altar schwarz verhängt.

Interreligiöser Dialog

In ihren Karfreitagspredigten haben die Bischöfe Heinrich Bedford-Strohm und Reinhard Marx als führende Repräsentanten der evangelischen und katholischen Kirche zu Solidarität mit verfolgten Menschen und einer friedlichen Verständigung von unterschiedlichen Religionen und Kulturen aufgerufen.

Predigt zum Karfreitag

Karfreitag Kreuzigung
"Auf der ganzen Welt ist noch viel zu wenig Rettung. Auch am Karfreitag wird geschossen, wird gestorben in unserer Welt. Auch heute leiden Menschen und werden zu Opfern. Wir können diesen Eindrücken nicht entkommen. Jedoch können wir dafür sorgen, dass sie nicht die einzige Nachricht bleiben." Lesen Sie hier die ganze Predigt zum Karfreitag aus der Erlangener Neustädter Kirche, von Pfarrer Wolfgang Leyk.

Jerusalem

Die renovierte Ädikula über dem Grab Christi in der Rotunde der Grabeskirche Jerusalem (Frühjahr 2017).
Die Grabeskirche in Jerusalem steht ziemlich sicher an jenem Ort, an dem Jesus begraben wurde. Der fragile "Status quo", wer von den in der Kirche vertretenen christlichen Konfessionen was wann in der Grabeskirche darf, sorgt regelmäßig für Ärger - besonders zu Ostern. Der "Status quo" ist auch das Ergebnis eines fast 1400 Jahre andauernden Ringens der Christenheit mit dem Islam und um Jerusalem.