Nazis

Corona und Impfen

Eine Spritze steckt in einem Oberarm
Die Impfpflicht hätte schon längst kommen müssen. Wer aber nicht den Mut hat, sie einzuführen, und es der Freiheit der Einzelnen überlässt, wie sie sich in dieser Frage entscheiden, der darf Ungeimpfte auch nicht moralisch stigmatisieren, kommentiert Markus Springer.

Nationalsozialismus

Das Grab von Alfred Jodl
Darf auf einem Familiengrab der Name eines Kriegsverbrechers und Hitler-Generals stehen? Diese Frage, ob das Jodl-Kreuz stehenblieben darf oder abgebaut werden muss, beschäftigt die Bewohner der Fraueninsel seit Jahren. Als Antwort auf eine Petition bejaht das ein Landtagsausschuss, worauf die Petitionssteller mit heftiger Kritik reagieren.

Nationalsozialismus und Kirche

Menschen stehen in der Schlange vor einer Kirche. Neben der Schlange stehen Männer in Uniform mit einem Schild mit der Aufschrift "Wählt Liste 1. Deutsche Christen" und einem Hakenkreuz und einem christlichen Kreuz.
Die Protestanten konnten sich zwar im NS-Staat als Kirche bewahren, stellten sich aber nicht gegen die verbrecherische NS-Ideologie und ließen ihre jüdischen Mitbürger*innen im Stich. Diese Ambivalenz zeigt sich exemplarisch in der Person des damaligen Landesbischofs Hans Meiser.

Kritik an Jodl-Grab auf dem Chiemsee

Chiemsee
Auf der Fraueninsel im Chiemsee liegt der verurteilte Kriegsverbrecher Alfred Jodl, ein ehemaliger Hitler-General. Der Münchner Aktionskünstler Wolfram Kastner fordert, dass sein Name vom Steinkreuz verschwindet. Ein Urteil, das ihn wegen einer Aktion zu einer Geldstrafe verdonnert hatte, will er nicht akzeptieren.

Nationalsozialismus

Friedrich von Praun
75 Jahre ist es am 19. April her, dass der Ansbacher Kirchenjurist Friedrich von Praun tot in seiner Zelle im Nürnberger Gefängnis gefunden wurde. Er hatte sich mehrfach öffentlich gegen die Nationalsozialisten ausgesprochen. Fast genauso lang hat es gedauert, bis sich die bayerische evangelische Landeskirche ihres unbeugsamen Mitarbeiters bewusst wurde.

Geschichte und Zukunft

Julia Lehner, Florian Dierl und Annekatrin Fries
Das "schwierige Erbe" der Jahre zwischen 1933 und 1945, als die Nationalsozialisten Nürnberg zur "Stadt der Reichsparteitage" auserkoren hatten, gehört zu Nürnberg mindestens genauso wie Albrecht Dürer und die "Drei im Weggla". Das wissen auch Annekatrin Fries vom Nürnberger Kulturreferat und Florian Dierl, Leiter des Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände.

Nebelkerzen eines Berufszeitzeugen

Blick in die Ausstellung »Albert Speer in der Bundesrepublik« im Nürnberger Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände.
"Von den scheußlichen Dingen habe ich nichts gewusst": Nach seiner Entlassung aus der Spandauer Haft sagte Hitlers Architekt Albert Speer nichts anderes als die meisten Deutschen nach dem Krieg. Er strickte erfolgreich an der Geschichte des von Hitler verführten, unpolitischen Technokraten und machte als Berufszeitzeuge eine zweite Karriere. Eine sehenswerte Ausstellung des Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände in Nürnberg widerlegt anhand über Jahrzehnte gesammelter Forschungsergebnisse Speers Legende.

„Sonntags“ – Der kompakte Überblick

Starten Sie mit unserem Newsletter in die Woche.

 
Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis.*