NS-Widerstand

Weiße Rose

Weiße Rose
Die Staatliche Fachoberschule und Berufsoberschule Hans-Leipelt-Schule in Donauwörth erinnert an den 75. Todestag ihres Namensgebers. Hans Konrad Leipelt war am 13. Oktober 1944 vom Volksgerichtshof in Donauwörth wegen "Wehrkraftzersetzung und Volksverhetzung" zum Tode verurteilt worden. Er wurde am 29. Januar 1945 in München-Stadelheim ermordet.

Theologe gegen Nazis

Mit dem Karl-Steinbauer-Zeichen werden regelmäßig Personen und Gruppen geehrt, die sich für Frieden und Menschlichkeit einsetzen - so wie es der Namensgeber der Auszeichnung, Karl Steinbauer (1906-1988), in der NS-Zeit getan hat. Ein Porträt über einen ganz besonderen Pfarrer aus Bayern.

Fusion mit neuem Namen

Pfarrer Felix Breitling und Pfarrerin Verena Übler vor Sophie-Scholl-Pfarramt
Sophie Scholls Name ist untrennbar verbunden mit der NS-Widerstandsgruppe "Weiße Rose". Doch in ihren Tagebüchern schildert die von den Nazis ermordete Studentin auch die christlichen Motive für ihren Widerstand. Diese ernste Auseinandersetzung mit dem Glauben und seinen gesellschaftlichen Konsequenzen hat die evangelischen Gemeinden von Offenbarung und Rogate im Münchner Osten bewogen, sich nach ihrer Fusion in "Sophie-Scholl-Gemeinde" umzubenennen.

Nationalsozialismus

»Lübecker Märtyrer« - die katholischen Priester Hermann Müller, Eduard Lange und Johannes Prassek.
Vor 75 Jahren, am 10. November 1943, starben die "Lübecker Märtyrer" unter dem Fallbeil. Drei der vier Geistlichen aus der Hansestadt, Johannes Prassek, Hermann Lange und Eduard Müller, waren katholische Priester, einer der evangelische Pfarrer Karl Friedrich Stellbrink.

"Lübecker Märtyrer" vor 75 Jahren

Er war Nationalsozialist und Antisemit, er träumte von einer überkonfessionellen deutschen Kirche, die einem "arischen Jesus" folgen sollte. Und er starb vor genau 75 Jahren zusammen mit drei katholischen (und inzwischen seliggesprochenen) Lübecker Amtsbrüdern als Widerständler gegen das NS-Regime: Der evangelische Pfarrer Karl Friedrich Stellbrink (1894-1943) war ein schillernder und widersprüchlicher Mensch. Seine Biografie wirft bis heute Fragen auf.

Evangelische Morgenfeier

Petrus und Johannes heilen einen Gelähmten
"Der Augenblick der gegenseitigen Achtung, das ist der Schlüssel zum neuen Leben, das hebt alte Regeln von Krankheit und Sünde auf, das löst Lähmungen und Blockaden, das verbindet Menschen und das führt gemeinsam zu Gott, zum Ort des Friedens. Gemeinsam entdecken Menschen dabei etwas, das mehr ist, als sie bisher geglaubt haben: Gottes heilende Gegenwart." Die Evangelische Morgenfeier von Pfarrer Hans-Jürgen Luibl aus Erlangen.

Widerstand

Jetzt sind es fast 75 Jahre her, seit Hans und Sophie Scholl hingerichtet wurden. Sie hatten beschlossen, nicht weiter den Mund zu halten. Sie hatten den Mut, ein Ende des Kriegswahnsinns zu fordern und hatten auch Vorstellungen von einem neuen Staat. Das wurde zu ihrem Verhängnis. Aber heute noch können wir von ihnen lernen.

Deutsche Geschichte

KZ-Dachau mit Stacheldraht und Turm im Winter
Am 9. April 1945 gegen 23 Uhr, erschoss der SS-Oberscharführer und Krematoriums-Chef Theodor Bongartz im KZ Dachau den Sonderhäftling Georg Elser - auf persönlichen Befehl von Adolf Hitler. Wer war der Schreiner von der Schwäbischen Alb, dessen "Höllenmaschine" am 8. November 1939 im Münchner Bürgerbräukeller beinahe Hitler und viele Parteigrößen umgebracht hätte? Oliver Hirschbiegels Elser-Film, der nun in die Kinos kommt, nähert sich Elsers Leben über die Liebe.

Porträt

Aufgeschalgene Bücher
"Bürger, Weltmann, Christ, Mittler, Dichter" - hat der Verleger Siegfied Unseld die Persönlichkeit Rudolf Alexander Schröders einmal umrissen. Schröder, der zudem kein schlechter Architekt, Übersetzer, Maler, Musiker, Prediger und Theologe war, entzieht sich allen einfachen Zuordnungen. Wer war dieser Rudolf Alexander Schröder?