Seelsorge

Kommentar

Sandra Martin Di, 21.09.2021 - 18:00
Der Reichstag, Sitz des deutschen Parlaments
Statistiken können tückisch sein. Das zeigt sich bei einem Blick in die Wahlprogramme der Parteien zur Bundestagswahl am 26. September. Wer wissen möchte, wie viel Raum die Parteien darin dem Thema "Kirche" einräumen, stellt etwa fest: Das Wort kommt am häufigsten im Wahlprogramm der Linken vor (10 Nennungen). Dahinter kommt die AfD (8), dann erst folgen Grüne (6), CDU/CSU (4), SPD (3) und FDP (2). Inhaltlich sagt das natürlich wenig aus.

Interview

Seit 2006 begleitet der evangelische Pfarrer Thomas Weber die deutschen Olympioniken zu den Wettkämpfen. Dieses Jahr darf er wegen Corona nicht mit zu Olympia. Wie er damit umgeht, mit welchen Anliegen die Athlet*innen zu ihm kommen und wie er das Verhältnis von Glaube und Sport sieht, erzählt Weber im Sonntagsblatt-Interview.

Kommentar

Momentan ist es nicht gerade rosig um die evangelische Kirche in Bayern bestellt. Sparen heißt das Zauberwort. Zu viele und zu große Gebäude für immer weniger evangelische Christen. Eine Möglichkeit, der Entwicklung zu begegnen, ist die kirchliche Nachnutzung, kommentiert Redakteur Micha Götz.

Evangelische Morgenfeier

"Niemanden verloren geben…- Das habe ich mal versprochen. Als ich Pfarrerin geworden bin, habe ich ein Versprechen abgegeben, wie ich meinen Beruf in der Kirche ausfüllen werde. Dieser eine Satz ist mir besonders wichtig geworden: Gib niemanden verloren! Ein hoher Anspruch. Und ein großes Versprechen: Ich werde suchen." Evangelische Morgenfeier von Pfarrerin Stephanie Höhner, München.

"Kirche in Bayern"

Kurzarbeit, Homeoffice, strenge Hygieneregeln - das Arbeitsleben hat sich in den vergangenen Monaten massiv verändert. Welche Auswirkungen die Corona-Pandemie auf das Arbeitsleben hat und warum die Arbeitnehmer "mütend" sind, erklärt Pfarrer Peter Lysy vom bayerischen Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt.

Nikolaus Blum

Nikolaus Blum, Leiter des Landeskirchenamtes, ELKB
Der evangelischen Kirche geht nicht das Geld aus, sondern das Personal, meint Oberkirchenrat Nikolaus Blum, Chef des Landeskirchenamts. In einem Interview spricht er über die Auswirkungen der Corona-Krise und die Zukunft der Kirche.

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