Weltreligionen

"Kirche in Bayern"

Jerusalem gilt für Millionen von Gläubigen weltweit als heilig. Weltliche Machtkämpfe und religiöse Passion prägen ihr Gesicht seit Jahrhunderten. Um das Licht aus der Stadt überall erlebbar zu machen, hat die Künstlerin Dana Greiner mit einer aufwändigen Technik einen Tag Sonnenlicht in Jerusalem aufgenommen.

20 Jahre Kopftuchstreit

Frauen mit Kopftuch
Vor 20 Jahren begann der "Kopftuchstreit": Am 13. Juli 1998 wurde Referendarin Fereshta Ludin in Baden-Württemberg nicht in den Schuldienst übernommen, weil sie ein Kopftuch trug. Heute sieht die Situation anders aus: Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgericht von 2015 haben die meisten Bundesländer vereinzelt kopftuchtragende Lehrerinnen in den Schuldienst aufgenommen. Gestritten wird über das Thema aber noch immer. Wir stellen Pro- und Kontra-Argumente gegenüber.

Interreligiöser Dialog

In ihren Karfreitagspredigten haben die Bischöfe Heinrich Bedford-Strohm und Reinhard Marx als führende Repräsentanten der evangelischen und katholischen Kirche zu Solidarität mit verfolgten Menschen und einer friedlichen Verständigung von unterschiedlichen Religionen und Kulturen aufgerufen.

Gericht:

Islamreformer Abdel-Hakim Ourghi vor dem Tor der Berliner Dar-as-Salam-Moschee (Neuköllner Begegnungsstätte)
Die Dar as-Salam Moschee in Berlin-Neukölln darf nach Auffassung des Berliner Landgerichts in Medienberichten nicht als "salafistisch geltend" bezeichnet werden. Entscheidend für die Zulässigkeit einer solchen Tatsachenbehauptung sei, dass dazu berufene Stellen wie etwa der Verfassungsschutz oder maßgebliche Experten überwiegend eine entsprechende Einschätzung vornehmen. Einzelne Stimmen von Islamkennern seien nicht ausschlaggebend, begründete der Vorsitzende Richter Holger Thiel die Rechtsauffassung der Zivilkammer. (AZ: 27 O 596/17)

Broschüre "Offene Türen"

Die Mevlevi-Derwische der Sufi-Gemeinschaft in St. Sebald
Autor
Wer wissen will, wie sich interkulturelles religiöses Leben in der Stadt abspielt, der sollte zum Religions-Reiseführer "Offene Türen" greifen. Johannes Lähnemann, Professor und Inhaber des Lehrstuhls für Religionspädagogik an der Universität Erlangen-Nürnberg sowie Vorsitzender der "Religionen für den Frieden Nürnberg", erklärt im Gespräch mit Timo Lechner, was sich hinter dem Werk verbirgt.