Weltreligionen

Kommentar

Wenn sich Geschwister streiten, lautet die Klage gegenüber den Eltern meist doppelt: Er hat angefangen! Sie hat angefangen! Kluge Eltern blocken das ab. Sie wissen: Es braucht zwei zum Streiten. Was die Lage in Israel angeht, folgt die Reaktion von vielen diesem Muster. "Deeskalation auf beiden Seiten" heißt die Forderung, wenn sie ein deutscher Bundesaußenminister ausspricht. Doch Hausverstand vernebelt in Sachen Nahostkonflikt eher die Sinne. Ein Kommentar von Markus Springer.

Gerettet, restauriert, gelebt

Tora
Die über 200 Jahre alte Torarolle aus Sulzbach in der Oberpfalz hat viele Katastrophen überstanden. Nach einer aufwendigen Restaurierung in Israel wird sie nun beim Holocaust-Gedenken am 27. Januar im Deutschen Bundestag fertiggestellt.

Pilgern von Berlin nach Süddeutschland

Pilgern
Mit einer Pilgerreise durch sieben Bundesländer soll ein Zeichen für Frieden und Toleranz gesetzt werden. Start war am Dienstag in Berlin am Brandenburger Tor. Die Pilgergruppe läuft nun in vier Wochen bis nach Süddeutschland.

Blog #himmelwärts

Heute ist der Markt an religiösen Deutungsangeboten riesig und global. Umso mehr stellt sich die Frage: Hat eine Religion recht? Oder ist die Wahrheit größer als alle Einzelreligionen? Aber: Warum gibt es diese dann noch? Das hat Jung-Theologe Alex Brandl für diese Podcast-Folge mit der Mystikerin Giannina Wedde erörtert, die sich als Christin bezeichnet und zugleich in vielen Religionen zu Hause ist. Das war in ihrem Leben allerdings nicht immer so.

Gläubige im Gebet vereint

Beten in der Kirche mit Kerzenlicht
Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder hat die Schirmherrschaft einer großen ökumenischen Gebetsaktion übernommen, die am vergangenen Mittwochnachmittag erstmals stattfand. Ab Mittwoch, 15. April, findet das Live-Gebet täglich statt. Wie man daran teilnehmen kann.

Interreligiöser Dialog

Martin Rötting Haus der Kulturen und Religionen München
Ein Haus für alle Religionen: Was in Städten wie Bern, Berlin und London schon existiert oder gerade konzipiert wird, plant ein interreligiös besetztes Projektteam derzeit mit Hochdruck für München. Martin Rötting ist Professor für "Religious Studies" in Salzburg und Vorstandsmitglied im Projekt "Haus der Kulturen und Religionen München". Er erklärt Konzept und Ziel des Vorhabens.

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