Sinti & Roma

Sinti Roma Themenseite Dossier
Themenseite Sinti & Roma

Sinti und Roma sind in Deutschland eine nationale Minderheit. Der Begriff "Roma" wurde auf dem ersten Weltkongress der Roma-Nationalbewegung gewählt. Sinti werden als Untergruppe der Roma gesehen und meinen Nachfahren von Gruppen, die seit dem 15. Jahrhundert eingewandert sind. Unsere Themenseite Sinti und Roma informiert über aktuelle Bewegungen, Projekte und Aktionen. Hinweise und Ideen für die Berichterstattung nehmen wir gerne auf: online@epv.de.

Sinti und Roma

Sinti und Roma Film und Literatur
Sinti und Roma haben einen großen Anteil an Kunst und Kultur. Neben Musik (Django Reinhardt) und Malerei (Ceija Stojka) sind sie auch in der Literatur vertreten. Das Projekt Translation Romani macht es sich zur Aufgabe, Texte aus aller Welt in die Sprache der Sinti und Roma zu übersetzen. Darüber hinaus gibt es verschiedene Filme, welche die Geschichte und Kultur dieser Bevölkerungsgruppe thematisieren

Sinti und Roma

Bei einem Zeitzeugengespräch können junge Leute ganz nah dran sein an einem Menschen, der Geschichte erlebt hat. Bei einer Veranstaltung mit einer Sintiza stellt sich heraus, die Vermittlung funktioniert sehr gut auch digital.

Sinti und Roma

Dino Winterstein
Autor
"Wo steht denn Ihr Wohnwagen?" Über solche - durchaus ernst gemeinte - Fragen kann Dino Winterstein, Mitglied der Volksgruppe der Sinti, noch lachen. Überhaupt nicht lustig findet er die vielen Anfeindungen und die Hassdelikte gegen Sinti und Roma.

Ausstellung

Fahrendes Volk – aber keine »Zigeuner«, auch wenn sie von Nazis als solche verfolgt wurden. Das Foto zweier Jenischen-Familien vor ihrem Reisewagen entstand um 1925.
Etwa 40 .000 Menschen in Süddeutschland, der Schweiz, Österreich, Frankreich und den Beneluxstaaten zählen sich heute zu den Jenischen. Einst waren sie ein nicht sesshaftes "fahrendes Volk". Die Wurzeln der Jenischen liegen möglicherweise im späten Mittelalter oder sogar der Keltenzeit – das ist umstritten. Eine Ausstellung im fränkischen Baden-Württemberg wirft nun Schlaglichter auf die Geschichte einer "unbekannten Minderheit".