Corona und Kirche
Die vierte Corona-Welle trifft Bayern mit voller Wucht. Vielerorts erreichen die Inzidenzen Höchstwerte, die Krankenhaus-Ampel steht auf Rot. Was das für die Durchführung der Gottesdienste bedeutet, erklären wir hier.
Menschen in einem Gottesdienst

In Bayern gelten verschärfte Corona-Regelungen. Die Krankenhaus-Ampel zeigt Rot. Das Gesundheitssystem stehe vor der Überlastung, teilt die Landesregierung mit. Deshalb sollen nun strengere Maßnahmen greifen: mehr 2G (Geimpft und Genesen) und 3G plus (Geimpft, Genesen, PCR-Getestet).

Der Freistaat schalte ab dem heutigen Dienstag (9. November) in vielen Bereichen auf 2G um und werde prüfen, ob die 2G-Regelung noch ausgeweitet werden muss, heißt es weiter. Ausgenommen sind aktuell noch:

  • Gastronomie
  • Beherbergungsunternehmen
  • körpernahe Dienstleistungen.

Hier bleibt es bei 3G plus: Ungeimpfte haben also Zutritt, aber nur mit einem PCR-Test. Für den Handel, den öffentliche Personennah- und -fernverkehr sowie für die Schülerbeförderung gelten keine Einschränkungen. Hier besteht lediglich FFP2-Maskenpflicht.

Welche Corona-Regeln für Gottesdienste in Bayern gelten

Bei Gottesdiensten bleibt es vorerst zumindest bei der bisherigen Empfehlung der Landeskirche. Das heißt, es gilt weder 2G noch 3Gplus noch 3G verbindlich. Für die Durchführung von Gottesdiensten empfiehlt die bayerische Landeskirche aktuell zwei Möglichkeiten:

  • Mit Abstand (1,5m), ohne Maske am Platz: Durch die Anzahl der gekennzeichneten Plätze ergibt sich eine Höchstzahl der Teilnehmenden (einschließlich geimpfter und genesener Personen). Beim Hinein- und Hinausgehen muss die Maske getragen werden, am Sitzplatz und auch beim Singen aber nicht.
     
  • 3G-Regel mit Maske: Eine Personenobergrenze entfällt, wenn sichergestellt ist, dass ausschließlich geimpfte, genesene oder getestete Personen teilnehmen. Während des Gottesdienstes wird eine FFP2-Maske getragen, wenn der Mindestabstand am Platz nicht eingehalten werden kann. Kinder und Jugendliche bis 16 können auch eine medizinische Maske tragen.

Anpassung könnte bald folgen

Soweit der aktuelle Stand. Denkbar ist allerdings, dass die Landeskirche in Kürze eine Anpassung ihrer Empfehlung vornimmt. Der neuste Stand stammt vom 5. November. Damals stand die Krankenhaus-Ampel noch auf Gelb, das Umspringen auf Rot deutete sich allerdings bereits an. 

 

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