NS-Zeit

Holocaust-Gedenken

Max-Mannheimer-Platz
Die Staatsregierung hat ein Gesamtkonzept beschlossen, um die Erinnerungsarbeit an das NS-Regime weiterzuentwickeln und zu sichern. Es sind unter anderem Baumaßnahmen in Dachau und Nürnberg geplant. Die Landtags-Grünen finden das Konzept mutlos.

Weiße Rose

Weiße Rose
Die Staatliche Fachoberschule und Berufsoberschule Hans-Leipelt-Schule in Donauwörth erinnert an den 75. Todestag ihres Namensgebers. Hans Konrad Leipelt war am 13. Oktober 1944 vom Volksgerichtshof in Donauwörth wegen "Wehrkraftzersetzung und Volksverhetzung" zum Tode verurteilt worden. Er wurde am 29. Januar 1945 in München-Stadelheim ermordet.

9. April 2020

Hiob III. heißt die Skulptur im ehemaligen Arresthof, dem Exekutionsort Dietrich Bonhoeffers.
Am 9. April 2020 jährt sich zum 75. Mal die Ermordung des evangelischen Pfarrers und NS-Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffer im Konzentrationslager Flossenbürg. Aus diesem Anlass kommen vom 5. bis 9. April rund 200 junge Menschen in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg zu einem internationalen Jugendtreffen zusammen.

Nationalsozialismus

Holocaust-Überlebender Ernst Grube, zu Hause in Regensburg.
Ernst Grube ist einer der Letzten, die aus eigener Erfahrung von der Vernichtung der europäischen Juden erzählen können. Als Holocaust-Überlebender besucht er Schulen, Kirchen und Demonstrationen und wird nicht müde, aktive Erinnerungsarbeit zu leisten. Mit Sorge blicke er heute auf die politische Entwicklung in Deutschland, sagt der 86-Jährige im Interview.

Kommentar

Demonstrationen in Hongkong 2019
Seit Monaten protestieren Hunderttausende Menschen in Hongkong friedlich für Freiheit und Demokratie. China sind die Demonstrationen ein Dorn im Auge. Viele fürchten ein gewaltsames Eingreifen Pekings - mit Folgen wie 1989 auf dem »Platz des Himmlischen Friedens«. Aus den europäischen Demokratien hört man zu dem, was in Hongkong geschieht, vor allem eines: Schweigen.

Umgang mit deutscher Geschichte

Briefkasten statt Stolperstein Erinnerung an Juden in Nürnberg
Spuren jüdischer Bürger sind in unseren Städten heute spärlich. Ihre Namen sind vielfach verschwunden oder vergessen. In einem Stadtteil in Nürnberger kleben sie jetzt Erinnerungsschildchen an Briefkästen. Auch weil "Stolpersteine" umstritten sind.

Musik & Glaube

Billy Joel
Autor
Ob Billy Joel am 9. Mai auch mal an Nürnberg denkt? Der US-amerikanische Megastar wird an diesem Tag 70 Jahre alt. Auch wenn der in der Bronx aufgewachsene jüdische Sänger, Pianist und Songwriter vielleicht eher seine Karriere als seine Familiengeschichte Revue passieren lässt – hat sie Joel nie losgelassen. Am Schicksal der Familie spiegelt sich die traurige Geschichte der Juden im frühen 20. Jahrhundert in Deutschland wider. In Nürnberg, Ansbach und Colmberg sind Spuren noch sichtbar.