Reformation

Reformationsjubiläum: Tag mit Goldrand

Annekathrin Preidel
Der 31. Oktober 2017 war für die Protestanten ein denkwürdiger Tag: Ein staatlicher Feiertag zum 500-jährigen Gedenken an den Thesenanschlag Martin Luthers. Annekathrin Preidel, die Präsidentin der bayerische evangelischen Landessynode, spürt die Aufbruchsstimmung bis heute.

Reformationstag 2018

Luther als Labyrinth, Graffiti, im Theater, auf Socken und als Playmobil-Figürchen: Vergangenes Jahr, im Jubiläumsjahr "500 Jahre Reformation", war Martin Luther überall, nicht nur in der Kirche. Und einen Feiertag hat er uns im letzten Jahr auch beschert. Wir fragen heute: Was ist geblieben vom großen Reformations-Hype? Ein zusätzlicher Feiertag jedenfalls nicht. Jasmin Kluge weiß mehr.

Reformation in Augsburg

Vor 500 Jahren, im Oktober 1518, war Martin Luther in Augsburg zu Gast und verteidigte seine kirchenkritischen Thesen. Deshalb feiern die Augsburger erst heuer das Reformationsjahr. Dazu startet am 9. Oktober 2018 die Talk-Reihe "500 Fragen und ein paar Antworten", für die prominente Gäste auf der "Luther-Couch" Platz nehmen. Den Start macht Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm.

Filmschool Fest München 2017

Filmschoolfestival Munich 2017
Mit einem einmaligen Filmpreis soll das Thema Reformation gewürdigt werden. Der mit insgesamt 15.500 Euro dotierte Preis wird am Samstagabend bei der "Award Ceremony" auf dem "Filmschoolfest München" 2017 verliehen.

Religionsgeschichte

Verlesung der Augsburger Konfession 1530 - Bild eines unbekannten Künstlers, das ursprünglich in der Coburger Morizkirche hing.
Nicht nur in Wittenberg, sondern auch im katholisch geprägten Bayern ist es zu weltgeschichtlichen Ereignissen der Reformation gekommen. In Augsburg haben die Protestanten ihre große Bekenntnisschrift "Confessio Augustana" vorgelegt, die bis heute theologische Grundlage von rund 80 Millionen Lutheranern auf der ganzen Welt ist. Von Bayern sind aber auch immer wieder bedeutende Impulse für die Annäherung der Konfessionen ausgegangen.

Reformationsgeschichte

Schertlin von Burtenbach (1496-1578) und die Burtenbacher Johanneskirche.
Einen außergewöhnlichen Reformator kann das schwäbische Burtenbach aufweisen. Kein Theologe hat die neue Lehre Martin Luthers in dem zwischen Ulm und Augsburg gelegenen Städtchen eingeführt, sondern der Landsknechtsführer Schertlin von Burtenbach: Als Soldat plünderte er Rom, zu Hause baute er eine Kirche auf.

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