Ansbach

Ökologie

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Dünger ohne Chemie und strengen Geruch - darüber würden sich viele Pflanzenliebhaber freuen. Die Hochschule Ansbach und die Gärtnerei der Diakonie Neuendettelsau haben deshalb nun Dünger aus Kartoffelschalen getestet. Was bei dem Experiment herausgekommen ist.

Konzertkritik

Dresdner Kammerchor im Münster Heilsbronn
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Ein Chor von weltweitem Renomée, eine Organistin mit Lokalkolorit, ein stimmiges Programm "Von Schütz bis Bach", dargeboten im Münster Heilsbronn - die Mischung des Konzerts anlässlich der Ansbacher Bachwoche am Dienstag war super. So gut, dass sie gleich zwei Mal an einem Tag serviert wurde. Die Konzertbesucher erlebten 100 Jahre Leipziger Kirchenmusikgeschichte, die in einer Zeit stattfand, die so weit weg scheint - und doch für anderthalb Stunden greifbar wurde.

Musik & Glaube

Billy Joel
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Ob Billy Joel am 9. Mai auch mal an Nürnberg denkt? Der US-amerikanische Megastar wird an diesem Tag 70 Jahre alt. Auch wenn der in der Bronx aufgewachsene jüdische Sänger, Pianist und Songwriter vielleicht eher seine Karriere als seine Familiengeschichte Revue passieren lässt – hat sie Joel nie losgelassen. Am Schicksal der Familie spiegelt sich die traurige Geschichte der Juden im frühen 20. Jahrhundert in Deutschland wider. In Nürnberg, Ansbach und Colmberg sind Spuren noch sichtbar.

Migration

Ashot Aharonyan
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Kein Happy-End für den im Januar aus Neuhaus an der Pegnitz abgeschobenen Ashot Aharonyan, der seine todkranke Mutter Gayane noch einmal sehen wollte: Als der junge Armenier endlich auf dem Weg zurück nach Deutschland war, ereilte ihn die Nachricht vom Tod seiner Mutter. Er kehrte um. Zurück bleiben nicht nur Trauer, sondern beim Neuhauser Helferkreis auch Verbitterung und Wut.

Ausstellung

Ausstellung in Ansbach über die Kunst zu leben und zu sterben
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Die Frage nach dem Tod ist untrennbar mit der Frage nach dem Leben verbunden, sagen Pfarrer Dieter Kuhn und Kurator Christian Schoen. Die beiden haben "ars moriendi" gemacht – eine Ausstellung über "die Kunst zu leben und zu sterben". Das zweijährliche Kunstprojekt "ANspruch. Kirche, Kunst und Gesellschaft im Dialog" findet in diesem Jahr hauptsächlich in zwei Kirchen und auf einem Friedhof statt.