Bewahrung der Schöpfung

Bewahrung der Schöpfung

Donausegnung an Epiphanias 2017: Regionalbischof Hans-Martin Weiss (wirft Kreuz) und Archimandrit Georgios Siomos.
Mit ökumenischen Segnungen der Donau erinnern am 12. Januar die christlichen Kirchen in Regensburg und Niederaltaich an die Verantwortung für die Schöpfung und die Bewahrung des Friedens in der Welt. Dabei wird dreimal ein Kreuz ins Wasser geworfen, um den Fluss zu segnen. Im niederbayerischen Fischhaus wird der Fluss Ilz gesegnet.

"Kirche in Bayern": Nachhaltigkeit

Jeden Tag werden tonnenweise Obst, Gemüse und viele andere Lebensmittel weggeworfen, die noch gut wären. Mittlerweile gibt es allein in Bayern an 169 Orten eine Tafel, wo diese "geretteten" Waren an Bedürftige verteilt werden. Eine der ersten war die "Münchner Tafel". Schon seit 20 Jahren werden jeden Dienstag in der evangelischen Laetare-Gemeinde in Neuperlach Lebensmittel verteilt. "Kirche in Bayern" hat die Ehrenamtlichen einen Tag lang begleitet.

Ökologie trifft Spiritualität

Schöpfungsweg
Autor
Nirgends scheint man der Schöpfung so nah wie im Wald, dem sich die Nürnberger Evangelische Stadtakademie mit ihrem Jahresthema widmet. Im Nürnberger Reichswald erlebt man zwischen Bäumen und Tieren nicht nur Natur, sondern durch den Geräuschpegel vom Flughafen und der Autobahn auch die menschgemachte Seite der Schöpfung. Wer sich auf den "Schöpfungsweg" des Nürnberger Evangelischen Forums für den Frieden (NEFF) begibt, erlebt einen sinnlichen Weg. Und einen überraschenden Gebetsort.

Volksbegehren & Kirche

Umweltpfarrer Wolfgang Schürger
Grüner Gockel, integriertes Klimaschutzkonzept, Zwei-Jahres-Thema, Friedhofs-Ratgeber: Die Umweltarbeit der evangelischen Landeskirche beackert viele Felder. Das Volksbegehren "Rettet die Bienen!" ist inhaltlich identisch mit dem Kirchen-Schwerpunkt "Gottes Vielfalt" - deshalb wirbt Umweltpfarrer für Unterschriften beim Volksbegehren.

Interview

»Das Gemeinwohl der Erde hat Vorrang«: Jürgen Moltmann.
Der Vordenker einer ökologischen Theologie, Jürgen Moltmann, fordert die Umkehr zur Ehrfurcht vor allem Leben. Der Mensch sei nicht die Krone der Schöpfung, sondern ein Teil von ihr. 30 Jahre nach seiner "Theologie der Hoffnung" fordert Jürgen Moltmann eine "Spiritualität des Lebens". Ein Gespräch über Hoffnungen trotz der Katastrophe – und des Todes.