EKD-Ratsvorsitzende

In aller Klarheit gegen AfD-Hetze

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm
Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, sieht die Alternative für Deutschland (AfD) vor dem Hintergrund der rechten Ausschreitungen in Chemnitz als Brandstifter und Aufwiegler. Als Beispiel nannte er im Radiosender Bayern 2 die Fraktionschefin der AfD, Alice Weidel. Sie hatte auf einem Online-Plakat den Spruch verbreitet: "Syrer und Iraker metzeln Opfer mit 25 Stichen nieder. Das Abschlachten geht immer weiter". Das sei die "Begleitmusik" zu Ereignissen wie in Chemnitz, kritisierte der bayerische Landesbischof.

Prominente Protestantin

Margot Käßmann vor dem Thesenportal der Wittenberger Schlosskirche.
Margot Käßmann wird 60 Jahre alt. Wenige Wochen später wird die frühere Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und zuletzt EKD-Botschafterin für das 500. Reformationsjubiläum in den Ruhestand verabschiedet. Hinter ihr liegt eine bemerkenswerte Karriere in der evangelischen Kirche – mit Höhen und Tiefen.

Gottesdienste in Bayern

Holz Nägel
Die Karfreitagspredigten der bayerischen Bischöfe haben Aufrufe für eine friedliche Verständigung der Religionen und Kulturen und zur tatkräftigen Unterstützung verfolgter Menschen bestimmt. In den Gottesdiensten gedachten die Christen an das Leiden und Streben Jesu am Kreuz. Deshalb schwiegen als Zeichen der Trauer in vielen Gemeinden die Glocken, manchmal war auch der Altar schwarz verhängt.

Kirche und Digitalisierung

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm
Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, hat eine stärkere Öffnung der Kirche für junge Menschen und mehr digitale Angebote gefordert. "Kirche ist für junge Menschen weithin nicht mehr relevant", mahnte der bayerische Landesbischof am Sonntag zum Auftakt der EKD-Synode in Bonn. Zugleich hob er die gewachsene Nähe von Protestanten und Katholiken im Jahr des 500. Reformationsjubiläums hervor.