Erinnerung

Filmtipp Lebensformen

Verschwörer, Held oder gar ein evangelischer Heiliger? Wer war der Theologe, der kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs im KZ Flossenbürg auf Anordnung Adolf Hitlers ermordet wurde? Monika Manoutschehri portraitiert für das Magazin "Lebensformen" Dietrich Bonhoeffer, der bis heute mit seinem Gedicht "Von guten Mächten" vielen Menschen Zuversicht schenkt.

#DEKT

Kirchentag 1979 Nürnberg Fahrkarte
Autor
Gulaschkanonen, das Feierabendmahl in der Lorenzkirche und Bundeskanzler Helmut Schmidt hautnah: Sonntagsblatt.de hat Leser dazu aufgerufen, ihre Erinnerungen an den Kirchentag 1979 in Nürnberg zu teilen. Viele haben sich gemeldet, mit einigen haben wir gesprochen. Auch einer bekannten Theologin ist das Treffen vor 40 Jahren als besonders im Gedächtnis geblieben.

Umgang mit deutscher Geschichte

Briefkasten statt Stolperstein Erinnerung an Juden in Nürnberg
Spuren jüdischer Bürger sind in unseren Städten heute spärlich. Ihre Namen sind vielfach verschwunden oder vergessen. In einem Stadtteil in Nürnberger kleben sie jetzt Erinnerungsschildchen an Briefkästen. Auch weil "Stolpersteine" umstritten sind.

NS-Zeit

Bücher
Am 10. Mai 1933 verbrannten die Nationalsozialisten und ihre Helfer auf dem Königsplatz in München die Bücher vieler bekannter Autoren wie Erich Kästner, Heinrich Mann und Bertolt Brecht. Um daran zu erinnern, lesen am 10. Mai 2019 Bürger und Prominente am selben Ort aus eben diesen Büchern.

Pflegende Angehörige

Wie mit Demenzkranken Weihnachten feiern
Weihnachten ist auch ein Fest der Nostalgie, zu dem viele in Erinnerungen schwelgen und sich Geschichten erzählen, die mit "Weißt du noch?" beginnen. Bringt eine Demenzerkrankung die Erinnerungen durcheinander oder löscht sie ganz aus, ist das eine immense Herausforderung für Betroffene und ihr Umfeld. Das raten Experten für die Weihnachtsfeier mit einem dementen Angehörigen:

Schatzkästchenletzter Dinge

Schatzkästchen
Was wird morgen sein? Was ist, wenn es mir schlechter geht? Was bleibt, wenn ich tot bin? Ein Lieblingsrezept, Fotos, Briefe, Erinnerungsstücke? Sich diesen Fragen mitten im Leben zu stellen, dazu lädt die Ausstellung "Was bleibt. Weitergeben. Schenken. Stiften. Vererben" von der Evangelischen Landeskirche und der Diakonie Bayern ein. Noch bis zum 4. November ist sie im Evangelischen Zentrum St. Mattäus in Passau zu sehen.

Ausstellung

Wer alte Eltern hat, um die er sich kümmern muss, steht oft vor großen Problemen. Wie macht man eine Betreuungsvollmacht? Gibt es ein Testament? Wenn sie nicht mehr zuhause leben können, was passiert mit all den persönlichen Dingen aus der Wohnung? Was bleibt von meiner Mutter, meinem Vater? "Was bleibt" ist der Titel einer Ausstellung, die zusammen mit Gottesdiensten und Veranstaltungen zum Nachdenken über das Thema anregen soll. So wie zum Beispiel das Theaterstück "Das ICH ist verreist".

Journalistenaustausch mit Tansania

Brandenburger Tor
Vier Wochen lang war die Rundfunk-Korrespondentin Irene Mbakilwa aus Tansania mit dem Medienstipendium "Journalismus & Religion" in Deutschland zu Gast. Nach einigen Kurztrips innerhalb Bayerns, ging es für die 43-Jährige nach Berlin und ins Ruhrgebiet. Was sie dort erlebt und nicht nur über Deutschland, sondern auch über ihre Heimat gelernt hat, erzählt sie in diesem Blogeintrag auf Deutsch und Englisch.

Geschichte und Kultur

Der Regensburger Gesandtenfriedhof
Der Gesandtenfriedhof in Regensburg ist kein Friedhof wie jeder andere: Auf ihm gibt es keine Grünflächen, keine Büsche, Blumen oder Kränze. Es kommen auch keine Angehörigen vorbei, um die Gräber zu pflegen und ihre Trauer an einen Erinnerungsort zu tragen. Auf ihm liegen Menschen aus aller Herren Länder, zur letzten Ruhe gebettet in fremder Erde und vor vielen Jahrhunderten.