Museum

Kreuze in bayerischen Behörden

Vier-Zentner-Kreuz: der Schwurgerichtsaal 600 im Nürnberger Justizpalast, in dem Weltgeschichte geschrieben wurde. Göring und andere Nazi-Größen saßen hier auf der Anklagebank.
Immer wieder wird das Kreuz zum Streitfall: Darf es in Schulen hängen? Hat es in bayerischen Amtsstuben seinen Platz? Eines der größten Kreuze überhaupt hängt im berühmten Gerichtssaal der Nürnberger Prozesse: 2,22 Meter hoch und vier Zentner schwer. Wie es dort hinkam, ist bis heute dubios.
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Journalistenaustausch mit Tansania

Brandenburger Tor
Vier Wochen lang war die Rundfunk-Korrespondentin Irene Mbakilwa aus Tansania mit dem Medienstipendium "Journalismus & Religion" in Deutschland zu Gast. Nach einigen Kurztrips innerhalb Bayerns, ging es für die 43-Jährige nach Berlin und ins Ruhrgebiet. Was sie dort erlebt und nicht nur über Deutschland, sondern auch über ihre Heimat gelernt hat, erzählt sie in diesem Blogeintrag auf Deutsch und Englisch.
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Richard Wagner Museum

Das Zerrbild eines schwarzen Jazzmusikers mit einem Davidstern am Revers war das ursprüngliche Plakatmotiv der Propaganda-Ausstellung »Entartete Musik«.
Die Ausstellung "Entartete Kunst" zählt zu den hässlichsten Beispielen von Kultur-Rassismus während der NS-Diktatur. 80 Jahre nach dieser Propaganda-Veranstaltung zeigt das Richard Wagner Museum Bayreuth unter dem Titel "Das verdächtige Saxophon. 'Entartete Musik' im NS-Staat" eine kritische Rekonstruktion dieser Schau – mit bemerkenswerten Bezügen zur Lokalgeschichte.
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Frühchristliche Kunst

Schätze frühchristlicher Grabkultur erstrahlen nach 25 Jahren Restaurierung in neuem alten Glanz: ein »guter Hirte« in den Domitilla-Katakomben in Rom.
Touristen besuchen in Rom vor allem die Katakomben an der Via Appia Antica, wenn sie sich auf die Spuren der frühen Christen begeben. An der Regina Viarium, der Königin der Straßen, können sie heute noch Ausflüge in vergangene Zeiten mit Schafherden auf dem Basaltpflaster, überwachsenen Mauern und Ruinen monumentaler Grabstätten unternehmen. Weniger bekannt als diese Grabanlagen, aber besonders reich an Malereien und Inschriften ist die größte der römischen Katakomben, die nach der Adligen Domitilla aus dem Kaisergeschlecht der Flavier benannt ist. Aktuelle Funde und Restaurierungen können Besucher dieser Katakombe bald in einem neuen Museum betrachten.
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Forrest Gump und die Diakonie

Ausstellungs-Kurator Thomas Greif zeigt auf einer Karte, wie weit verzweigt die Verbindungen der Diakonie in der Welt und in der Historie sind.
Autor
Rummelsberg ist überall. Oder war es zumindest: mit dabei auf den Schlachtfeldern von Verdun, beim Kniefall Willy Brandts in Warschau oder auf den großen Bühnen des Jazz und Rock. Anhand von 21 Fußnoten deutscher Geschichte macht die Ausstellung »Kaiser, Kanzler, Rummelsberger« den Werdegang des Diakonievereins deutlich. Eine spannende Zeitreise zeigt die Spuren der bayerischen Diakonie in der deutschen Zeitgeschichte.
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