Nürnberg

Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus

Stopp Halt Widerstand
Das Treffen der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus in Nürnberg ist am Samstag mit einem Gedenken an die Opfer des NSU zu Ende gegangen. Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm rief Christen dazu auf, sich menschenverachtenden Meinungen entgegenzustellen.

Arbeit und gerechter Lohn

Nürnberg
Immer mehr Nürnberger sind armutsgefährdet, stellt der DGB in Mittelfranken fest. Stephan Doll, DGB-Geschäftsführer für die Region Mittelfranken, beklagte am Donnerstag, dass trotz robuster Konjunktur und sinkender Arbeitslosigkeit in Nürnberg im Vergleich zum Freistaat Bayern der Anteil der Menschen, die weniger als 60 Prozent des Durchschnittseinkommens verdienen, auf 27,5 Prozent gestiegen sei.

Rettung der Philippuskirche

Pfarrer Karlheinz Häfner (rechts) und Vorarbeiter Ronny Schäper mit der Reichelsdorfer Philippuskirche im Hintergrund
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Wenn Pfarrer Karlheinz Häfner morgens den Rollo seines Arbeitszimmers öffnet, dann dröhnen wenige Meter weiter an der Reichelsdorfer Philippuskirche schon die Bohrhämmer und Betonmischmaschinen, während Baukräne Material entlang des Gerüsts nach oben transportieren. Seit Mitte Mai wird die 1965 eingeweihte Kirche mit Totalschaden saniert. Dass das Millionenprojekt so reibungslos zu funktionieren scheint, grenzt für Häfner an ein Wunder.

Jubiläum

Johanneskirche in Eibach
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In 675 Jahren Kirchengeschichte hat sich mit Sicherheit jede Menge angesammelt, was man anlässlich einer Geburtstagsausstellung zeigen könnte. Im kleinen Ausstellungsraum des Pfarrzentrums der Johanneskirche in Eibach kann man dies aber an einer Hand abzählen. Und doch laden die Stücke aus mehreren Jahrhunderten vielleicht gerade wegen dieser Reduktion zu einem Besuch des Gotteshauses nebenan ein – da findet man nämlich die eigentlichen Schätze, die aber unbeweglich sind.

Glaube & Sport

Ade Gärtner aus Nürnberg beim Kicken.
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Die Zeichen stehen auf Fußballweltmeisterschaft. Das Christliche Fußballer Netzwerk (CFN) verbindet Glaube und Fußball und hat sportliche Angebote für Fußballfreaks und Jesusfans. Gründer Ade Gärtner berichtet, warum er den CFN in Nürnberg gegründet hat und weshalb es um mehr geht als ums Stoßgebet vorm Elfmeterschießen.

Evangelischer Kindergarten

Notkirche in St. Lukas
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Dass in der Nürnberger Lukasgemeinde alles anders ist, ist der Normalzustand. Das war schon vor 90 Jahren so, als die Gemeinde gegründet wurde. Da verwundert es nicht, wenn Pfarrer Martin Staebler eigentlich gar keine eigene Kirche hat und der Nachwuchs seit einem halben Jahr dort in den Kindergarten geht, wo eigentlich Gottesdienst gefeiert wird. Und auch wenn sich der Baubeginn der neuen Stätte seit über einem Jahr hinzieht: Von Chaos und schlechter Laune ist keine Spur in dem Gebiet am Nordostbahnhof.

Konzertkritik aus Nürnberg

Staatsphilharmonie Nürnberg in der Lorenzkirche
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Die Internationale Orgelwoche (ION) in Nürnberg hat in diesem Jahr viel mit Abschied zu tun. Der langjährige künstlerische Leiter Folkert Uhde zeichnet zum letzten Mal verantwortlich für das Programm. Und Marcus Bosch, seit 2011 Generalmusikdirektor des Staatstheaters und der Staatsphilharmonie Nürnberg, verlässt nach dieser Spielzeit die Frankenmetropole. In der Lorenzkirche dirigierte er mit Anton Bruckners Sinfonie Nr. 4 noch einmal eines seiner Paradestücke. Ein Erlebnis, das erfüllte und gleichzeitig traurig machte.

Kreuze in bayerischen Behörden

Vier-Zentner-Kreuz: der Schwurgerichtsaal 600 im Nürnberger Justizpalast, in dem Weltgeschichte geschrieben wurde. Göring und andere Nazi-Größen saßen hier auf der Anklagebank.
Immer wieder wird das Kreuz zum Streitfall: Darf es in Schulen hängen? Hat es in bayerischen Amtsstuben seinen Platz? Eines der größten Kreuze überhaupt hängt im berühmten Gerichtssaal der Nürnberger Prozesse: 2,22 Meter hoch und vier Zentner schwer. Wie es dort hinkam, ist bis heute dubios.

Kunst in der Kirche

"Auferstehung" des Nürnberger Künstler Gerhard Mayer
Eine ganze Gemeinde gab ihr neues Altarbild in Auftrag. Beim Gottesdienst an Pfingstsonntag wurde es in Anwesenheit des Künstlers Gerhard Mayer und des landeskirchlichen Kunstbeauftragten Helmut Braun enthüllt. Dieses demokratische Kunstereignis beendete eine gut einjährige Entwicklung in Unternzenn, einem Ortsteil von Obernzenn im Dekanatsbezirk Bad Windsheim.