Obdachlose

Obdachlosigkeit

Die Zahl der Obdachlosen in Bayern ist stark angestiegen. Besonders in den Großstädten herrschen alarmierende Zustände. Die Kommunen, die für die Versorgung zuständig sind, fühlen sich im Stich gelassen. Jetzt haben sich aber auch Betroffene und ehemals Wohnungslose zusammengetan. Sie wollen eine deutschlandweite Vertretung gründen. Christian Zimmermann hat es in München wieder geschafft, auf die Beine zu kommen: als BISS-Verkäufer

Evangelische Flughafenseelsorge

Jessica Gürtler Markus Jaehnert evangelische Flughafenseelsorge
Rund 20 Obdachlose leben dauerhaft in den weiten Fluren am Münchner Flughafen, rund 100 weitere bleiben für ein paar Tage oder Wochen. Um sie kümmern sich seit sechs Monaten die Streetworker des Obdachlosen-Programms MOSE, das die evangelische Flughafenseelsorge und die Flughafen München-Gesellschaft (FMG) initiiert haben.

Kulturprojekt statt Verwahrlosung

Festival Sommer im Nussbaumpark.
Seit Jahren kämpft die Bischofskirche St. Matthäus am Sendlinger Tor gegen ungebetene Schlafgäste in den Eingängen, gegen Müll, Fäkalien und Gestank. Um das Problem in den Griff zu bekommen, hatte sich der Kirchenvorstand entschlossen, Gitter an den Eingängen anzubringen. Jetzt wird der Beschluss erst mal ausgesetzt: Denn am 11. Juni startet der "Sommer im Nussbaumpark", eine Aktion der Kreativtruppe von "Urban League", die aus dem verödeten Park wieder ein lebendiges Zentrum machen will. Und die Matthäuskirche? Ist mittendrin.