Pfarrerin

"Kirche in Bayern"

Wer möchte eigentlich Pfarrer oder Pfarrerin werden? Das Studium dauert ziemlich lange und dann lockt eine Sechstagewoche mit Sonntagsdiensten. Zwei junge Männer und eine Frau haben sich nicht abhalten lassen und sind seit dem 1. September im Amt. Warum sie auf ihren Beruf Lust haben, erzählen sie im Video.

Rassismus und Vorurteile

Rassistische und rechtspopulistische Äußerungen nehmen gerade leider wieder zu. Diese bekommen auch die Pfarrer und Pfarrerinnen bei Geburtstagen, Hausbesuchen oder sogar im Konfi-Unterricht immer mal wieder zu hören. Wie sie mit solchen Situationen am besten umgehen können, damit hat sich jetzt eine Tagung des evangelisch-lutherischen Dekanats Passau beschäftigt.

Kirchen

Corinna Hektor
Gut 400 evangelische Pfarrerinnen und Pfarrer aus Deutschland und Europa treffen sich bis 18. September 2018 in Augsburg zum 75. Deutschen Pfarrerinnen- und Pfarrertag. Die Teilnehmer beschäftigen sich dort mit dem Thema "Religion und Gewalt". So werden sie unter anderem Gemeinden verschiedener Religionen und Konfessionen besuchen. Man wolle bei dem Treffen diskutieren, "wie viel Gewalt - aber auch Friedenspotenzial Religionen haben", sagte Corinna Hektor, Vorsitzende des bayerischen Pfarrerinnen- und Pfarrervereins.

Pfarrer in der ganzen Welt

Bevor man evangelischer Pfarrer oder Pfarrerin wird, ist man so etwas wie ein Lehrling, ein Vikar oder eine Vikarin. So ist das auch bei Rebekka Pöhlmann in Nittendorf in der Nähe von Regensburg. Aber seit Jüngstem ist sie ordinierte Pfarrerin. Eigentlich ist das nichts Ungewöhnliches. Besonders ist allerdings ihre zukünftige Gemeinde: Sie geht als Pfarrerin zu den Vereinten Nationen (UN) nach New York.

Prominente Protestantin

Margot Käßmann vor dem Thesenportal der Wittenberger Schlosskirche.
Margot Käßmann wird 60 Jahre alt. Wenige Wochen später wird die frühere Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und zuletzt EKD-Botschafterin für das 500. Reformationsjubiläum in den Ruhestand verabschiedet. Hinter ihr liegt eine bemerkenswerte Karriere in der evangelischen Kirche – mit Höhen und Tiefen.

Kirchenjubiläum

 Brigitte Liwanetz (l.) und Pfarrerin Lisa Weniger
Autor
Wenn eine Kirche gleich drei Namenspatrone, darunter ein besonders schillernder, und eine "fürstliche Kinderloge" hat, sind das zwei gute Gründe, das Haus näher zu betrachten. Und weil die Albanus-Kirche in Reichenschwand in diesem Jahr 600 Jahre alt wird, kommt ein dritter hinzu.

Kirchenpersonal

Oberkirchenrat i.R. Helmut Völkel
Autor
Wenn ein neuer "Landesstellenplan" ansteht, merkt man überall in der Kirche auf – es geht immerhin um die Verteilung der Pfarrstellen im Land. Oberkirchenrat Helmut Völkel ist als Personalchef der bayerischen Landeskirche für das theologische Personal verantwortlich. Im Interview erläutert er, wohin die Reise geht in Sachen "Landesstellenplanung 2020".

"Kirche in Bayern"

Eine Frau im schwarzen Talar mit weissem Beffchen bekleidet, die in der Kirche predigt: In der evangelischen Kirche ist das ein gewohntes Bild. Dass Frauen Pfarrerinnen werden dürfen ist aber erst seit 1975 in der bayerischen Landeskirche möglich. Und es war ein ganz schön steiniger Weg bis dahin, sagen Pfarrerinnen der ersten Generationen wie Helga Kern aus Nürnberg. Ein Filmbeitrag von Simona Hanselmann-Rudolph