Trauer

"Woche für das Leben" 2021

"Leben im Sterben" lautet das Motto der bundesweiten ökumenischen "Woche für das Leben" 2021. Sie findet in diesem Jahr vom 17. bis 24. April statt. Wir übertragen die regionale ökumenische Eröffnungsfeier für den Kirchenkreis Nürnberg und das Bistum Eichstätt am Samstag ab 15 Uhr live auf Youtube.

Gastbeitrag

An Karfreitag gedenken Christen dem Tod Jesus Christus in dem Glauben, dass er nach biblischer Überlieferung "für uns gestorben ist". Pfarrer und Projektverantwortlicher von "Gedenkenswert.de", Rainer Liepold, lädt in einem Gastbeitrag dazu ein, in diesem Jahr auch Menschen aus dem eigenen Umfeld zu gedenken - auf eine digitale und interaktive Art und Weise.

Corona-Pandemie

Eine Frau leidet (Symbolbild)
Die während der Corona-Pandemie verhängten Einschränkungen haben Medizinern und Trauma-Experten zufolge zu gravierenden psychischen Problemen geführt. Beim Thementag der bayerischen Landessynode unter dem Motto "Glaube in verletzlicher Zeit" sprachen sie darüber. Die hannoversche Regionalbischöfin Petra Bahr gab einen theologischen Vortrag.

Assistierter Suizid

Altenpflege
In der evangelischen Kirche wird über eine mögliche Suizidassistenz in diakonischen Einrichtungen diskutiert. In Zeitungsbeiträgen plädierte der Münchner Theologieprofessor Reiner Anselm für Wege des assistierten Suizids in kirchlichen Häusern, sein Erlanger Kollege Peter Dabrock möchte dies möglichst vermeiden. In einem Sonntagsblatt-Redaktionsgespräch sprachen sie miteinander und entdeckten viel Gemeinsames.

Kommentar

Die Hände einer alten Frau.
Das Bundesverfassungsgericht hat im Februar 2020 das Gesetz zum Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe gekippt. Es verstoße gegen das Recht auf selbstbestimmtes Sterben. Ärzte dürfen also künftig todbringende Medikamente verschreiben und so Hilfe zum Suizid leisten. Doch wer kann beurteilen ob ein Sterbewunsch selbstbestimmt oder unter Druck zustande gekommen ist oder ob er überhaupt dauerhaft ist? Ein Kommentar von Gabriele Ingenthron.

Tod und Trauer

Online gedenken
Der coronabedingte "Lockdown light" gilt auch auf dem Friedhof. Gerade im November ist das bitter. In vielen Familien wurde der traditionelle Besuch eines Grabs abgesagt, Gräbersegnungen und Gedenkgottesdienste finden nicht statt. Und doch werden in diesem November wohl mehr Grabkerzen brennen als je zuvor.

Tod und Trauer

Trauerclown "Kaala Knuffl" alias Birgit Sauerschell
Ein Clown auf einer Beerdigung: Das geht ja wohl gar nicht. Denk man zumindest im ersten Moment. Birgit Sauerschell aus Lichtenfels ist da anderer Meinung. Die Psychologin bringt zusammen, was auf den ersten Blick so gar nicht zusammengehört: Trauer und Poesie, Tränen und Humor, Tod und Leben.

Allerseelen und Totensonntag

Im November, wenn die Tage kurz sind, dunkel und regnerisch, denken viele ganz besonders an die, die gestorben sind. Das liegt auch an den zwei kirchlichen Gedenktagen: Allerseelen und Totensonntag. Tränen und Trauer - schwieriges Thema! Warum es so wichtig ist, die Tränen fließen zu lassen, hören Sie hier.

Bücher, Podcasts, Filme

Der Tod ist ein unbequemes Thema, vielen Menschen fällt es schwer, sich mit ihm auseinander zu setzen. Filme, Bücher oder Podcasts können dabei Hilfestellung leisten. Sonntagsblatt.de hat Medientipps zusammengestellt, die die Themen Sterben, Tod und Trauer auf unkomplizierte Art und Weise näher bringen.

Gastbeitrag von Elke Müller

Religionspädagogin Elke Müller hat ihren Vater verloren. Der 86-jährige Rentner starb drei Tage, nachdem er sich mit dem Coronavirus infiziert hatte. In einem Gastbeitrag beschreibt Müller, wie sie und ihre Familie den Tod des Mannes erlebten - um ihm und allen Menschen, die aktuell ähnliche Situationen erleben müssen, eine Stimme zu geben.

Trauerfälle

Wie verhält man sich angemessen am Grab? Der Theologe Klaus Dirschauer gibt Ratschläge.
Die Hand geben, Umarmen, einfach da sein - in Trauerfällen ist für Viele die Nähe zu Mitmenschen besonders wichtig. Aber durch die Corona-Beschränkungen ist diese Art der Anteilnahme oft nicht möglich. Wie man damit im Konkreten und mit Trauerfällen im Allgemeinen umgeht, erklärt der Theologe Klaus Dirschauer.

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