Vom 10. bis 13. November 2024 findet in Würzburg die EKD-Synode statt. Zwar steht "Migration, Flucht und Menschenrechte" als Schwerpunkt auf der Tagesordnung, doch die Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch im Raum der evangelischen Kirche und seine künftige Verhinderung sind das heimliche Hauptthema. Ein Kommentar von Susanne Schröder.
Eine Mutter lässt ihre beiden Kinder nur widerwillig mit ihrem Noch-Mann in die Türkei reisen - er darf allerdings, weil ihm ein Gericht genau das zugestanden hat. Nun sind die Kinder seit Wochen verschwunden. Entführt vom Vater. Kein Einzelfall.
Erneut kam es zu Vandalismus an der Gethsemane-Kirche im Würzburger Stadtteil Heuchelhof. Pfarrer Tobias Graßmann vermutet, dass es eine Reaktion auf Äußerungen seinerseits nach der Landtagswahl gewesen sei.
Schokoladig, nicht zu süß, lecker: das sind "Heinerli". Die fränkische Weihnachtsleckerei hat für viele Kultstatus - außerhalb Frankens isst man sie aber kaum. Seit wann es sie gibt und wie sie entstanden sind, ist nicht wirklich bekannt.
Am 2. Oktober wird in der Würzburger Innenstadt wieder die Nacht der Offenen Kirchen gefeiert. 15 Kirchen seien beteiligt - damit sei die ökumenische Großaktion wieder so umfangreich wie vor der Corona-Pandemie, teilte das Koordinationsteam vom Evangelisch-Lutherischen Dekanat und katholischen Pastoralen Raum Würzburg Süd-Ost bei einer Pressekonferenz am Dienstag mit. Durchschnittlich hätten jeweils rund 3.000 Menschen die Kirchen-Nacht in Vor-Corona-Zeiten besucht.
Prickelnde Kulturerlebnisse können noch bis zum 7. August die Gäste des Würzburger Hafensommers erleben. Der Mix aus Weltmusik, Pop und Kabarett vor einer Kulisse aus Main und Wein ist in der fränkischen Region einmalig.
Das Fürstbistum Würzburg war lange Zeit kein gutes Pflaster für Protestanten. Mehrfach wurden sie vertrieben. Der frühere Schulrektor Helmut Fries hat nun ein Buch geschrieben, das evangelisches Leben und Schule in Würzburg in den Blick nimmt.
Tourismusdirektor Björn Rudek aus Würzburg sieht im Unesco-Welterbetitel vor allem eine Verpflichtung. Es gebe aber auch angenehme Nebeneffekte, erklärt er dem Sonntagsblatt.
Heute ist im Dekanat Würzburg das Nebeneinander der Konfessionen und Religionen natürlich selbstverständlich. Das war nicht immer so: Protestanten wurden viele Jahre lang vertrieben oder gezwungen, sich der katholischen Kirche anzuschließen. Doch die kleinen Landgemeinden im Dekanat hielten tapfer dagegen.
Um die Deutschhauskirche in Würzburg, situiert am Geländehang des Schotterangers, ranken sich viele Legenden. Ob Kaiser Barbarossa wirklich in der kleinen Kapelle der Kirche geheiratet hat und wer der Architekt des Gebäudes ist, ist unklar. Doch genau aus diesem Grund ist das Gotteshaus einen Blick wert. Ein Rundgang.
Der Würzburger Friedenspreis 2021 geht an Schwester Juliana Seelmann aus dem Kloster Oberzell. Sie wird für ihren Einsatz für geflüchtete Menschen ausgezeichnet.
Ist der Attentäter von Würzburg psychisch krank? War der Mord an drei Frauen religiös motiviert? Die Motive, die den jungen Afrikaner zu seinen Taten getrieben haben, sind für die Opfer und deren Angehörige nebensächlich. Der Staat muss alles daran setzen, dass sich solche Massaker nicht wiederholen - und seine Lehren ziehen. Auch wenn das unbequem ist. Ein Kommentar von Timo Lechner.
Die Würzburger Kirche St. Johannis ist "Kirche des Monats 2021". Mit dem Titel ist eine Förderung für die dringende Sanierung der beiden markanten Kirchtürme verbunden. Wie die Gemeinde seit Monaten mit immer wieder neuen Aktionen Geld sammelt.
Sie sind klein, zuerst unscheinbar - und doch "stolpert" man über sie: die Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig. In bisher keiner anderen Stadt im Freistaat sind so viele in den Boden eingelassen wie in Würzburg. Dafür gibt es mehrere Gründe.
Zum siebten Mal findet die Menschenrechtswoche der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt Mitte Dezember statt. Wegen Corona muss die Veranstaltung erstmals digital abgehalten werden.
Vom Weihnachtsfest geht nach Ansicht des katholischen Würzburger Weihbischofs Ulrich Boom "eine seltsame Faszination" aus. Das sagte er bereits am Heiligabend 2017. Was er damals sagte.
Die Diagnose reißt den jungen Philipp vor sechs Jahren aus seinem bisherigen Leben: HIV positiv. Der junge Mann hatte Glück: Seine Infektion wurde früh entdeckt, er wird seither behandelt und hat den tödlichen Virus deshalb gut im Griff.