Digitalisierung
Das Bayerische Forschungsinstitut für Digitale Transformation und die Bayerische Akademie der Wissenschaften haben eine repräsentative Umfrage zum Thema Homeoffice durchgeführt. Die Ergebnisse.
Eine Frau sitzt vor dem Laptop

Die Mehrheit der Beschäftigten möchte einer neuen Umfrage zufolge auch nach der Corona-Pandemie von zu Hause aus arbeiten.

55 Prozent der berufstätigen Internetnutzerinnen und -nutzer wollen künftig mindestens ab und zu ihren Job von daheim aus erledigen, wie die jüngste repräsentative Befragung des Bayerischen Forschungsinstituts für Digitale Transformation (bidt) und der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (BADW) laut Mitteilung vom Dienstag ergab.

Im Mai befand sich jeder zweite Beschäftigte mindestens gelegentlich im Homeoffice. Damit sei die Nutzung weiter gestiegen.

Möglichkeit zu Homeoffice beeinflusst Wahl der Arbeitsstelle

Für Arbeitgeber könnten Homeoffice-Angebote den Angaben zufolge im Wettbewerb um knappe Fachkräfte zum Wettbewerbsfaktor werden. 72 Prozent aller Berufstätigen, deren Tätigkeit Homeoffice prinzipiell zulässt, sahen Homeoffice bei der künftigen Wahl einer Arbeitsstelle als wichtig an.

Auch die Sicht der Arbeitgeber auf das Homeoffice hat sich der Umfrage zufolge verbessert: 80 Prozent der Arbeitnehmer gaben an, dass ihr Arbeitgeber Homeoffice infolge der Corona-Pandemie positiver sieht als zuvor.

Analyse des Themas Homeoffice im Zeitverlauf der Pandemie

Befragt wurden den Angaben nach 1.559 erwachsene berufstätige Internetnutzerinnen und -nutzer.

Diese Befragung ergänzt die drei im März 2020, im Juni 2020 sowie im Februar 2021 durchgeführten Interviews zum Thema Homeoffice des bidt und erlaubt Analysen im Zeitverlauf der Pandemie.
 

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