18.10.2020
Evangelische Morgenfeier

Predigt: Was heilt? (Mk 2, 2-12)

"Das Wort Heil hat in unserem Land eine schwierige Geschichte. Und doch will ich mir das Wort davon nicht nehmen lassen. Und auch den Retter und den Heiland will ich mir nicht nehmen lassen. Heiland - das klingt so alt und altmodisch. Und so gut: Jemand, bei dem ich heil werden kann. Der ein heilendes Wort zu mir spricht. Der den Himmel aufreißt über mir, damit ich Neues sehen kann. " Evangelische Morgenfeier von Pfarrerin Sabrina Hoppe, Prien am Chiemsee
Jesus heilt einen Gelähmten. Kapitell in der Kirche von Saint-Aubin de Saint-Aubin-du-Cormier

Blaue Flecken - innen und außen

Keine Ahnung, wo sie immer herkommen. Ich hab sie überall. An den Oberarmen, an den Beinen. Überall blaue Flecken. Ich merk das gar nicht! Aber anscheinend stoße ich mich ständig irgendwo. Und hab gelernt, den Schmerz einfach zu integrieren. Als Erwachsene ist man es ja gewohnt, dass man bei Schnittwunden oder wenn man sich die Finger verbrennt, einfach kurz die Zähne zusammenbeißt.

Würde ja auch ziemlich lächerlich wirken, wenn ich gleich anfangen würde zu weinen, wenn ich mal wieder eine Stufe übersehen habe oder mich beim Karottenschälen schneide. Ganz anders meine kleine Tochter. Natürlich weint sie, wenn sie sich das Knie aufschlägt! Und wie! Und natürlich nehme ich sie dann in den Arm, sage, dass das ja auch wirklich wehtut und puste.

Und manchmal singe ich leise das Kinderlied, das mein Papa dann immer gesungen hat: Heile, heile Gänschen, das Kätzchen hat ein Schwänzchen. Heile, heile Mäusespeck, bis Du heiratest ist alles wieder weg!

Ein komischer Text eigentlich, oder? Warum sollte ausgerechnet bis zur Hochzeit alles wieder gut sein? Vielleicht, weil es dauern kann, bis die Schmerzen erträglich werden. Die nach einer Operation oder nach einem Unfall. Aber auch die inneren Schmerzen. Herzschmerzen. Phantomschmerz, wenn jemand fehlt. Es dauert, bis die blauen Flecken wieder verschwunden sind, die auf der Haut und die auf der Seele. Und noch Jahre später ist die Seele an einer ganz bestimmten Stelle trotzdem vernarbt.

Besonders empfindlich für neue Verletzungen, aber auch besonders dünn und zart. Dann braucht es nicht viel, dass alte Wunden wieder aufreißen. Und dann kommt die Traurigkeit wieder und ich verstehe selbst nicht genau warum. Etwas triggert mich, sagt man dann. Eigentlich ein Begriff aus der Elektronik: Ein Trigger ist ein Impuls, der unversehens etwas auslöst.

Obwohl die Sache selbst eigentlich gar nicht so schlimm ist. Aber es berührt eine alte Wunde. Und die tut dann weh. Nur: Wenn wir erwachsen sind, pustet und singt niemand mehr. Dann verkneifen wir uns die Tränen lieber gleich.

Aber manchmal, wenn eh schon alles zu viel ist, dann heule ich trotzdem, wenn ich mich schneide. Aus Wut auf mich selbst, dass ich nicht mal das kann. Aus Überforderung, weil mich das Leben grad so bluten lässt. Aus Angst, dass ich mich immer wieder schneide an diesen ganzen Aufgaben, die sich stapeln, wie an scharfem Papier.

Und dann steh ich in der Küche und weine und noch mehr wegen der Zwiebeln und überhaupt. Weil es weh tut. Und den Tränen und dem Schmerz ist es egal, ob jemand anders das genauso schlimm findet.

Es gibt Verletzungen, die brennen auch nach Jahren noch. Und gegen solche Risse hilft kein Pflaster, keine Heilsalbe. Heilt das überhaupt jemals wieder? Und wenn ja, wie denn? Manchmal lebt man mit den Narben zwar weiter. Aber der Schmerz, die Verletzung ist immer noch da.

Wie gelähmt

Everybody cries. Jeder weint. Und manchmal ist alles falsch. Tage fühlen sich wie einsame Nächte an. Und manchmal wird es gar nicht richtig hell. Bei manchen Menschen ist es über Tage, Monate, Jahre so dunkel.

Eine meine Freundinnen kämpft seit einiger Zeit mit Depressionen. Ich hab erst spät verstanden, was das ist und wie sie sich bei ihr zeigen. Sie geht weiter arbeiten, sie sieht so aus wie immer. Sie funktioniert. Aber in ihr drin ist es dunkler als sonst. Schwerer und grauer. Sie ist wie gelähmt. Zu gelähmt um sich zu freuen, so wie früher. Wie eine schwere Decke, die auf ihr liegt und sie nicht aufstehen lässt.

Sie fragt sich manchmal, wozu das Leben eigentlich gut ist, wenn Sie es doch irgendwie nicht richtig gut hinkriegt. Weil sie sich immer wieder die Finger verbrennt, das Herz anstößt, gegen eine Wand läuft.

Das Leben tut ihr weh, sagt sie. Und ich versteh sie. Und ich würde so gern etwas hilfreiches sagen, etwas, das heilt. Aber ich weiß nicht, was. Ich bin ja selbst wie gelähmt. Weiß nicht, was ich sagen und tun kann, wie ich ihr das Leben leichter machen kann. Und eigentlich will ich den Schmerz auch nicht einfach wegwischen.

Ich will keine Trostpflaster verteilen und keine Salbe auf etwas schmieren, das eigentlich Luft braucht. Wunden brauchen nämlich Luft und Licht. Man muss über sie reden können. Sie haben das gleiche Recht, da zu sein, wie das Glück. Wunden brauchen das Licht, sie wollen gesehen werden, nicht gleich verbunden. Nicht gleich wieder aufstehen, Krone richten, weiter gehen. Manchmal muss man in den Scherben sitzen und weinen. Und ich setze mich dazu. Mitten in die Scherben.

Und während alles andere wie gelähmt ist, laufen die Tränen. In der Bibel betet einmal jemand "Sammle meine Tränen in einem Krug!" Ja, Gott, bitte sammel sie ein. Dann brennen sie mir weniger hinter den Augen.

Näher zu Dir, Gott. In der Bibel kommen oft so viele Menschen zusammen, wenn Jesus in ihre Nähe kommt. So, als ob viele Menschen mit all ihren Wunden kämen. Gelähmte Menschen. Blinde junge Männer, taubstumme Frauen. Menschen ohne Namen. Vielleicht könnten wir es sein. Es sind viele, die sich nach dem heil werden sehnen

Und es versammelten sich viele, sodass sie nicht Raum hatten, auch nicht draußen vor der Tür; und er sagte ihnen das Wort.

Kein Platz, weil es so viele sind, die Hilfe brauchen. Ihre kräftigen Beine zurück wollen. Ihr Augenlicht. Oder ihren Mut zum Leben:

Und es kamen einige, die brachten zu Jesus einen Gelähmten, von vieren getragen. Und da sie ihn nicht zu ihm bringen konnten wegen der Menge, deckten sie das Dach auf, wo er war, gruben es auf und ließen das Bett herunter, auf dem der Gelähmte lag. Da nun Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gelähmten: Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben. Es saßen da aber einige Schriftgelehrte und dachten in ihren Herzen: Wie redet der so? Er lästert Gott! Wer kann Sünden vergeben als Gott allein? Und Jesus erkannte alsbald in seinem Geist, dass sie so bei sich selbst dachten, und sprach zu ihnen: Was denkt ihr solches in euren Herzen? Was ist leichter, zu dem Gelähmten zu sagen: Dir sind deine Sünden vergeben, oder zu sagen: Steh auf, nimm dein Bett und geh hin? Damit ihr aber wisst, dass der Menschensohn Vollmacht hat, Sünden zu vergeben auf Erden – sprach er zu dem Gelähmten: Ich sage dir, steh auf, nimm dein Bett und geh heim! Und er stand auf und nahm sogleich sein Bett und ging hinaus vor aller Augen, sodass sie sich alle entsetzten und Gott priesen und sprachen: Wir haben solches noch nie gesehen. (Mk 2,2-12)

Das Dach abdecken

Er liegt schon lange auf seiner Bahre. Zu lange. Er kann nicht dahin gehen, wo er will. Das Leben da draußen ist bunt, hat er gehört. Sein Leben endet am anderen Ende des Zimmers. An der Wand, wo die Gedanken auf und ab laufen. Er hadert mit sich und dem Schweren in ihm drin. Sie sagen, er kann nicht laufen, weil er sein Leben nicht richtig gelebt hat.

Er macht sich Vorwürfe und weiß nicht genau wofür. Er fühlt sich schuldig daran, dass es ihm so geht. Und kann es doch nicht ändern. Er ist - wie gelähmt. Seine Freunde waren da, immer wieder. Trotz seiner Selbstvorwürfe. Obwohl er sich selbst kaum ertragen hat. Sie waren da, immer wieder. Und sie sind es auch jetzt. Heute decken sie für ihn sogar das Dach ab, damit er dahin kommt, wo er heil werden kann.

Ich glaube, jeder hat ihn an einer anderen Stelle getragen, da durch das Dach. Da war der eine, der schon in den letzten Wochen jeden Tag kurz vorbeigekommen ist, nur um den Tag zu unterbrechen. Und die andere, die immer Essen mitgebracht hat. Und die beiden anderen waren zum Reden da. Die eine gegen das Selbstmitleid, der andere für den Mut. Sie können ihm das Leben nicht zurückholen. Aber sie merken, dass er den Weg alleine nicht findet.

Er hat es versucht. So wie wir es heute versuchen, wenn wir uns selbst am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen wollen. Aber es reicht nicht, wenn wir uns selbst gut zu reden. Wir können uns nicht selbst heilen. Vielleicht, weil wir immer wieder die Schuld bei uns suchen. Mit den eigenen Entscheidungen hadern. Weil wir eigentlich von uns erwarten, besser mit den Verletzungen umgehen zu können.

Zusätzlich zu dem, was weh tut, fühlen wir uns auch noch verantwortlich dafür, dass es wieder heilt. Ich bin dann nicht nur Patientin, sondern auch Ärztin in diesem Moment. Ich analysiere, hinterfrage, urteile. Aber die Diagnose ist nicht das, was heilt.

In der Geschichte analysiert niemand. Jesus fragt nicht nach der Krankenakte. Er fragt nicht nach Vorerkrankungen, Selbstverschulden oder schlechter Ernährung. Er stellt auch keine Diagnose. Er will nicht herausfinden, warum der Gelähmte so gelähmt ist, dass er nicht mehr selbst laufen kann. Er sagt nur: "Dir sind Deine Sünden vergeben!" Da ist nicht "Du musst Dich bessern!"

Da ist nicht "Du musst Dich entschuldigen bei denen, die Du verletzt hast!" Da ist nicht "Selber schuld. Jetzt komm klar mit Deinen Schuldgefühlen!" Nein, das alles sagt er nicht. Er sagt "Du bist frei! Ich nehme Dir Deine Last." In den alten Texten der Bibel wird die Krankheit oft als Strafe beschrieben, als Sünde. So redet heute zwar keiner mehr, aber trotzdem: Das Schuldig fühlen daran, dass es einem schlecht geht, das beschreiben Menschen auch heute noch so.

Und sie erzählen, dass es genau dieser Satz ist, der so befreit: Du hast keinen Fehler gemacht. Du bist nicht schuld. Die Schuld ist diffus. Sie fühlt sich an wie innerlich zerbrochen sein. Wie nicht heil und nicht richtig.

Und deshalb sagt Jesus zu allererst; "Deine Sünden sind Dir vergeben!" Diese Worte heilen. Du und nur Du lebst Dein Leben mit all Deiner Kraft. Und alles, was Du lebst, das Kaputte und das Strahlende lebt mit Dir. Du kannst es grade nicht spüren, aber Du wirst heil sein."

In diesem Moment steht der Himmel offen. Luft nach oben. Und ganz viel Platz zwischen all den Menschen. "Steh auf, nimm Dein Bett und geh."  Und er steht auf, nimmt sein Bett und geht.

Was war Deine Rettung?

Eigentlich ist die Geschichte hier noch nicht zu Ende. Man wird nicht einmal und für immer geheilt, sondern immer wieder. Die Geschichten vom Heil werden fangen immer wieder von vorne an. Und dann schau ich zurück und frage mich, welche alte Wunde da eigentlich immer noch schmerzt. Oder wann die Narbe juckt, wie bei Harry Potter.

Was hat früher eigentlich geholfen, außer Heile heile Gänschen? Was hat Dich stärker gemacht, als Du dachtest? Ratgeber nennen das Ressourcen, Kraftquellen: Musik, das Meer, ein ganz bestimmter Ort. Aber vielleicht kann die Rettung auch noch ganz viel anderes sein: Die Gewissheit, dass Liebe keine Gegenleistung erwartet.

Die Erinnerung an den Geruch damals in der kleinen Kirche, wo Du immer die Kerzen mit Deiner Oma angezündet hast. Jemand sagte letztens zu mir: Ich musste alleine sein, um zu heilen. Menschen waren so anstrengend. Da musste ich so viel machen. Gott hab ich mir anders vorgestellt, wie einen Raum voller Liebe.

Eine Liebe, die sich nicht aufdrängt. In diesem Raum konnte ich endlich heilen. Vielleicht war es so mit dem Gelähmten, als er Jesus begegnet ist. Da war ein Raum unter diesem Dach, wo sie sich begegnet sind. Ohne Erwartungen. Ohne Druck. Mit einer Liebe, die freispricht. Und heilt.

Sprich nur ein Wort

In katholischen Gottesdiensten gibt es eine Stelle, die mich immer daran erinnert, dass es manchmal nur einen heilenden Satz braucht, eine Rettung. Es ist dieser eine Satz, den die Gläubigen murmeln, auswendig, so oft gesagt und doch so wohltuend für mich als Evangelische, die ich das so selten sage: Herr, ich bin nicht würdig, dass Du eingehst unter mein Dach, aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund.

Was ist Dein Wort, das Deine Seele gesund werden lässt? Was musst Du hören? Für mich ist es ein Gebet, das meiner Seele ein Fenster gegeben hat:

Ohne Vorbehalt und ohne Sorgen
Leg ich meinen Tag in Deine Hand.
Sei mein Heute, sei mein Morgen,
Sei mein Gestern, das ich überwand.

Frag mich nicht nach meinen Sehnsuchtswegen,
Bin aus Deinem Mosaik ein Stein.
Wirst mich an die rechte Stelle legen,
Deinen Händen bette ich mich ein.[1]

Ich muss nicht wissen, wie und wo ich richtig lebe. Wie einen Mosaik-Stein will ich mich von Gott an die rechte Stelle legen lassen.

Befiehl Du Deine Wege und was dein Herze kränkt. der allertreusten Pflege des, der den Himmel lenkt. Der Wolken Luft und Winden gibt Wege, Lauf und Bahn der wird auch Wege finden, da dein Fuß gehen kann.

Auf den Wegen, die ich mir nicht selbst legen muss, da kann ich gehen. Als heiler, geheilter, Heiliger Mensch. Sünder und Gerechter, sagt Martin Luther dazu. Wir gehen als gelähmte und verletzte Menschen unter Gottes Dach ein. Wie schon mehrfach geklebt. Gerettet wird man nicht nur einmal, sondern immer wieder.

Reiß den Himmel auf!

Es ist tiefer Ausdruck des Mensch-Seins, sich nach dieser Rettung zu sehnen, nach ihr zu suchen. Oft ist es eine Suche, die zur Sucht wird. Nach Liebe von anderen oder danach, sich endlich selbst im Spiegel schön zu finden. So zu suchen, sich so zu sehnen, das ist kein Zeichen von Schwäche. Es ist der Versuch, in einer Sache, in einem Lebensziel Rettung und Heil zu finden.

Manchmal erstreckt sich dieser Versuch auch darauf, eindeutige Erklärungen für komplexe politische und gesellschaftliche Zusammenhänge zu finden.  Besonders dann, wenn man mit der eigenen Situation hadert, wenn man Lösungen will und nicht versteht, warum die Politiker*innen die Situation nicht in den Griff bekommen. Und dann betreten Menschen die öffentliche Bühne, die einfache Erklärungen haben für all das.

Die genau zu wissen scheinen, was so los ist mit der Welt und was die Lösung für die Probleme wäre. Sie versprechen Heil und Rettung. Decken Verschwörungen auf. Gefährlich, solchen Heilsversprechern zu folgen.

Viele Menschen suchen nach einem eindeutigen und festen Rettungsseil. Aber es gibt keine einmalige, eindeutige Rettung für eine ganze Gesellschaft. Auch Jesus hat nie ein ganzes Land gerettet, ja, nicht mal zwei Menschen gleichzeitig. Der Gelähmte wird zwar von anderen getragen, aber das heilende Wort und das wieder-laufen-können gilt nur ihm allein.

Das Wort Heil hat in unserem Land eine schwierige Geschichte. Und doch will ich mir das Wort davon nicht nehmen lassen. Und auch den Retter und den Heiland will ich mir nicht nehmen lassen. Heiland - das klingt so alt und altmodisch. Und so gut: Jemand, bei dem ich heil werden kann. Der ein heilendes Wort zu mir spricht. Der den Himmel aufreißt über mir, damit ich Neues sehen kann.

O Heiland, reiß die Himmel auf, herab, herab vom Himmel lauf; reiß ab vom Himmel Tor und Tür, reiß ab, wo Schloss und Riegel für. Ich stelle mir einen laufenden Heiland vor. Der selber das Dach abdeckt, damit ich dahin kann, wo ich heil werde.

Der mir aber auch den Mund öffnet und mich reden lässt. Und der den Himmel aufreißt über mir, damit ich sehe, was da noch alles ist an Heil. Etwas, was mir Beine macht. Reiß mir meinen Himmel auf. Und dann nehme ich mein Bett. Und gehe los.

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"Wenn auch unser äußerer Mensch verfällt, so wird doch der innere von Tag zu Tag erneuert." (2.Kor 4,16) Der Apostel Paulus schaut auf sein Leben und seine Lebenskraft, die er auf seinen Missionsreisen aufs Spiel setzt. Er lebt in der Gewissheit: Der Mensch ist mehr als nun ein Wesen, das spricht und hört, arbeitet und ruht, streitet und sich versöhnt. Inwendig im Menschen ist noch etwas anderes verborgen. Dass da etwas inwendig in uns wächst und gedeiht, ganz unabhängig ob wir jung und kraftvoll oder alt und schwach sind, das bewirkt Gott. Eine Evangelische Morgenfeier von Pfarrerin Elke Eilert, Wolfratshausen.