Kulturerbe

Dossier Kulturerbe
Dossier Kulturerbe

Was haben Brot backen, im Posaunenchor spielen, beim Further Drachenstich teilnehmen oder als Hebamme arbeiten gemeinsam? Alle Traditionen gehören zum Immateriellen Kulturerbe und sind im Verzeichnis der UNESCO aufgelistet.  Doch wie kann die Gesellschaft diese Traditionen bewahren und weitergeben? Unser Dossier zum Thema #Kulturerbe.

Pietismus und Kirche

Die Nikolaikirche in Bächingen
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Es wirkt ein wenig wie das kleine gallische Dorf: Mitten im katholischen Dillinger Land hat sich der 1.350-Einwohner-Ort Bächingen seine althergebrachte evangelische Identität bewahrt. Die pietistisch geprägte konfessionelle Kultur früherer Tage wirkt noch heute nach, sagt der Historiker Johannes-Moosdiele-Hitzler.

Osterlachen, Osterwasser, Osterkerze

Ostara von Johannes Gehrts, 1884.
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Ostern ist das größte aller Feste im Kirchenjahreskreis. Jesus Christus ist auferstanden. Darum hoffen Christen auf das ewige Leben. Das Osterfest beginnt am Gründonnerstagabend mit einem Abendmahlsgottesdienst. Am Karfreitag ist Ruhe. Im Gottesdienst zu Jesu Todesstunde um 15 Uhr geht es um Jesu Sterben am Kreuz. In der Osternacht wird dann die Auferstehung Christi gefeiert.

Der Herr der Masken

Der Herr über 10.000 Masken
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Im Maskenmuseum Diedorf bei Augsburg sieht es aus wie in einem überfüllten Gruselkabinett. Über den Köpfen der Besucher hängen Tausende von Fratzen, Krummnasen oder Jecken aus aller Welt. Und ihr Besitzer Michael Stöhr hat zu jeder Maske eine Geschichte.

"Kirche in Bayern"

Die Traunsteinerin Silke Aichhorn gehört zu den Weltklasse-Harfenistinnen. Als selbständige Musikerin gehört zu ihrem Alltag aber auch, bei Beerdigungen und Hochzeiten zu spielen. Mit dem sperrigen Instrument muss sie muss reisen und häufig in Hotels übernachten. Und da sind ihr schon unglaubliche Geschichten passiert. Daraus hat sie jetzt ein Kabarett-Programm gemacht.

"Kirche in Bayern"

Viele Jahre sind vergangen, seit in der oberfränkischen Stadt Naila am Marktplatz 10 zuletzt Kneipenbetrieb war. 15 Jahre ist her, dass dort das "Cafe Sorgenfrei" geschlossen hat. Als "Ben" bekannt, war es ein beliebter Ort zum Weggehen. Um ihm wieder Leben einzuhauchen, wird die Kneipe jetzt von der evangelischen Gemeinde generalsaniert. Anfang März soll sie als "Täubla" wiedereröffnen.