Bayern

Unterricht und Corona

Matthias-Grünewald-Gymnasium Würzburg Tür Spiegelung
Bayerische Lehrkräfte sehen sich während der Corona-Krise mit ungekannten Herausforderungen konfrontiert. Doch welche Chancen ergeben sich durch das Unterrichten aus der Ferne? Ist die digitale Form womöglich sogar die effektivere? Wie der Schulalltag aktuell gemeistert wird und welche besondere Rolle der Religionsunterricht dabei einnimmt, hat Sonntagsblatt.de im Gespräch mit der Würzburger Schulbeauftragten und einem Gymnasiallehrer herausgefunden.

Konfirmationen wegen Coronavirus abgesagt

Konfirmation vor Corona
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Wegen der Corona-Krise fallen derzeit nicht nur die sonntäglichen Gottesdienste, Taufen und Hochzeiten aus - auch die Konfirmationen sind allerorts abgesagt worden. Pfarrer, Eltern und natürlich die Konfirmanden selbst hatten sich teils monatelang auf dieses besondere Ereignis vorbereitet und schauen nun in die Röhre. Doch wie eine Umfrage im Kirchenkreis Nürnberg zeigt, überwiegt vielerorts Zuversicht. Und die Krise setzt bei "Konfis" und Pfarrern ungeahnte Kräfte frei.

Bayerische Diakone

Ausstellungsstück im Rummelsberger Diakoniemuseum
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Wann und wo haben Menschen aus Bayern in den vergangenen 200 Jahren diakonisch gewirkt – als Missionare, Ärzte, Diakonissen und Diakone? Welche Geschichte haben sie von ihren Reisen mitgebracht und welche Menschen stecken dahinter? Fragen, denen Historiker Thomas Greif nachspürt. Für die Ausstellung "Ferne Nächste" sucht der Leiter des Diakoniemuseums in Rummelsberg jetzt Exponate und Erinnerungen, die von Bayern aus irgendwo auf der Welt gesammelt und erlebt wurden.

"Massive Einschränkung unserer Grundrechte"

Susanne Breit-Keßler Regionalbischöfin München
Die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus in Bayern will die Staatsregierung um Ministerpräsident Markus Söder (CSU) von einem Monitoring begleiten lassen. Drei Menschen sollen diese ethisch-gesellschaftlich-juristische Beobachtung übernehmen: Die ehemaligen Oberlandesgerichtspräsidenten Christoph Strötz und Clemens Lückemann sowie Susanne Breit-Keßler, ehemalige Regionalbischöfin für München und Oberbayern, die dem neuen bayerischen Ethikrat vorsteht.

Politik & Ethik

Markus Söder Landessynode Bamberg
Sind die Corona-Beschränkungen vereinbar mit der Liberalität? Um die Maßnahmen ethisch zu spiegeln, will Ministerpräsident Söder ein Monitoring auflegen - unter Beteiligung der ehemaligen Münchner Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler.

Um während Corona-Pandemie auszuhelfen

Krankenhaus Probe Arzt Ärztin
Hunderte Medizinstudierende aus Bayern haben sich bei ihren jeweiligen Universitätskliniken gemeldet, um während der Corona-Pandemie auszuhelfen. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte in seiner Regierungserklärung am Donnerstag von aktuell 500 Studenten gesprochen, die bereits im Einsatz seien.

Lehrkräfte in Bayern

Schule Bücher Tafel
Weibliche Lehrkräfte in Bayern schneiden bei dienstlichen Beurteilungen durchschnittlich schlechter ab als ihre männlichen Kollegen. Wie eine Anfrage der Landtags-Grünen in München ergab, erreichen Frauen bei den dienstlichen Beurteilungen an allen Schularten nur ungefähr halb so oft die besten Bewertungsstufen wie Männer.

Evangelische Jugendsozialarbeit

Jugendliche einer ejsa-Wohngemeinschaft
Vor drei Jahren kamen sie als unbegleitete Minderjährige ins Land. Seit dieser Zeit kümmert sich die Evangelische Jugendsozialarbeit (ejsa) um heranwachsende junge Männer. Ein Erfahrungsbericht, drei Jahre nachdem viele Flüchtlinge nach Deutschland kamen.

Zeitzeugen erinnern sich an die Bombardierung Würzburgs

St. Johannis in Würzburg - Zerstörung nach Bombardierung im Zweiten Weltkrieg
Als die Bomber kamen, war der Krieg fast schon zu Ende: Am Abend des 16. März 1945 legte die Royal Air Force Würzburg größtenteils in Schutt und Asche. Vor 75 Jahren tobte wegen der Brandbomben ein Feuersturm in der Stadt.

Integrationsarbeit

Integration Stadtmission Nürnberg
Unter dem Aspekt der frauenspezifischen Integrationsarbeit wurde der Frauenpreis der Stadt Nürnberg am Donnerstag verliehen. Preisträger sind die Projekte "Stadtteilmütter", das Internationale Frauen- und Mädchenzentrum sowie die interreligiöse Frauen-WG der Nürnberger Evangelischen Jugend.

Manchmal schenkt Moses Hoffnung

Leiter Horst Fuchs, Sozialdienstleiterin Anca Büttner und Pflegehelfer Anatolij Korshov vor dem Evangelischen Altenheim in Nürnberg
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Seit acht Jahren ist im Leben von Anatolij Korshov nichts mehr wie in den rund vier Jahrzehnten zuvor: Seit 2012 lebt der Ukrainer mit seiner Familie nach der Flucht vor politischer Verfolgung in Nürnberg, sein Aufenthaltstitel wird immer wieder verlängert.