Bayern

Bayerisches Bündnis bei UN in Genf

Philip Büttner
Als Vertreter des bayernweiten Bündnisses "Rechte statt Reste" spricht Philip Büttner vom evangelischen Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt (kda) am Montag 24. September 2018 vor einem UN-Ausschuss in Genf, der die Einhaltung des UN-Sozialpakts in Deutschland überprüft. Der Soziologe plädiert im Namen von Kirchen und Gewerkschaften für höhere Hartz-IV-Sätze und ein transparenteres Berechnungsverfahren.

Dokumentation

Euro Lebensstandard Kasse Geld Geldschein
Der UN-Sozialpakt ist eines der ältesten Menschenrechtsabkommen der Vereinten Nationen. Deutschland ist seit 1973 Mitglied. Etwa alle fünf Jahre überprüft ein Ausschuss die Umsetzung des Sozialpakts in den Vertragsstaaten. Am Montag 24. September 2018 steht in Genf der 6. Staatenbericht der Bundesregierung auf dem Prüfstand. 12 Nicht-Regierungsorganisationen haben Parallelberichte dazu eingereicht. Auszüge aus den Texten mit Fokus auf der Frage: Was ist ein angemessener Lebensstandard?

Weltalzheimertag

Elchbabys im Tierpark Hellabrunn
Was haben "Ein feste Burg" und das Streichelgehege im Zoo gemeinsam? Beides sind für viele Menschen Kindheitserinnerungen – und die sind vor allem für Menschen mit Demenz besonders wertvoll. Der "Vergiss-mein-nicht"-Gottesdienst der Alzheimergesellschaft München verknüpft beides in seinem nächsten Gottesdienst.

Veranstaltungstermine für Bayern

UNO Vereinte Nationen Genf Fahnen international
2007 beschlossen die Vereinten Nationen (UNO) ein Datum, um weltweit die Demokratie zu feiern und sich für sie stark zu machen. Zum Internationalen Tag der Demokratie am 15. September wollen auch Initiativen in vielen Städten Bayerns Zeichen setzen: für ein respektvolles Miteinander, Gleichberechtigung, Menschenrechte und Vielfalt. Welche Veranstaltungen in Ihrer Nähe geplant sind, erfahren Sie hier.

Kritik an der Statistik

Hebamme
Die Hebammen-Studie des Gesundheitsministeriums ist keine Lobes-Arie auf die aktuellen Zustände: Labil sei die Versorgung, heißt es da unter anderem. Trotzdem gibt es Kritik an der Aussagekraft der Erhebung - unter anderem von der Diakonie Bayern. Experten bemängeln geringe Rücklaufquoten und niedrige Beteiligung von Bildungsfernen.

Gedenken an Münchner NS-Opfer

Stolperstein Ernst Lossa Irsee
Gedenken auf Augenhöhe oder mit Verbeugung? Wandtafeln oder Stolpersteine? Die Debatte um die richtige Erinnerungsform für die rund 10.000 Münchner NS-Opfer geht weiter. Ein Verein will jetzt ein Bürgerbegehren für Stolpersteine in München auf die Beine stellen - und übt Kritik am Alternativkonzept "Erinnerungszeichen" der Stadt.