Asylpolitik

Migration

Ashot Aharonyan
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Kein Happy-End für den im Januar aus Neuhaus an der Pegnitz abgeschobenen Ashot Aharonyan, der seine todkranke Mutter Gayane noch einmal sehen wollte: Als der junge Armenier endlich auf dem Weg zurück nach Deutschland war, ereilte ihn die Nachricht vom Tod seiner Mutter. Er kehrte um. Zurück bleiben nicht nur Trauer, sondern beim Neuhauser Helferkreis auch Verbitterung und Wut.

Asyl & Politik

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm
Nach harten Auseinandersetzungen zwischen CDU und CSU über die Asylpolitik liegt eine Einigung auf dem Tisch. Doch der Weg bis dahin war steinig. Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm befürchtet, dass der Regierungsstreit der politischen Kultur nicht guttut, und fordert die Parteien zu mehr Sachlichkeit auf.

Diakonie

der Präsident der Diakonie Bayern: Michael Bammessel
Die Diakonie Bayern kritisiert Abschiebungsandrohungen gegen angehende Altenpfleger. Diakoniepräsident Michael Bammessel fordert vielmehr ein Aufenthaltsrecht für junge Flüchtlinge, die in der Pflege arbeiten wollen, heißt es in einer Mitteilung seines Verbandes. Bammessel sagte, junge Menschen würden in der Altenpflege dringend gesucht.

Asyl in Zirndorf

In der ZAE Zirndorf: Kreativstunde für die Kinder mit der Künstlerin Sabine Schwarz aus Roßtal
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Weit weg von zu Hause, auf beschwerlichen Wegen nach Deutschland gekommen, schreckliche Bilder im Kopf und Angst im Rücken: Es sind vor allem die Kinder, die in den Zentralen Aufnahmeeinrichtungen (ZAE) für Flüchtlinge Schutz und Halt brauchen. So auch in Zirndorf. Haupt- und Ehrenamtliche sorgen hier für Schule, Betreuung und Zerstreuung. Doch gerade weil seit einigen Monaten weitaus weniger Kinder in der ZAE ankommen, stehen einige Angebote auf der Kippe. Der Bedarf ist nach wie vor da, es fehlen aber wie so oft die Mittel. Und ob sich an diesem Zustand etwas ändert, wenn die Zirndorfer Einrichtung in wenigen Wochen zu einem von sieben sogenannten Ankerzentren in Bayern wird, ist ebenso fraglich.

Asyl

Die Aufnahmeeinrichtung Oberfranken
Ministerpräsident Markus Söder (CSU) plant einen eigenen Asylplan für Bayern. Er beinhaltet nach Informationen des Bayerischen Rundfunks (BR) unter anderem Abschiebeflüge mit eigens vom Freistaat gecharterten Flugzeugen. So müsse man nicht warten, bis eine bundesweite Sammelabschiebung organisiert sei, erklärte der Ministerpräsident im BR. Der bayerische Asylplan solle heute (04.06.) vom Kabinett beschlossen werden.