Biografie

Autor will "Hitler pur" zeigen

Autor
75 Jahre nach Kriegsende wagt Brendan Simms, Professor für Geschichte der internationalen Beziehungen der Universität Cambridge, einen radikal neuen Blick auf das Leben, Denken und Handeln Adolf Hitlers. Im Interview spricht der Historiker über seine Erkenntnisse und die Anfänge der "Bewegung" in Bayern.

Zum Geburtstag des Theologen

Ute von Heyl Sa, 28.03.2020 - 06:00
Heinrich Bedford-Strohm
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Mit Leidenschaft und Optimismus repräsentiert Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm seine Kirche, setzt sich für notleidende Menschen und gegen Hass und Hetze ein. Sein 60. Geburtstag wird wegen der Corona-Krise eher ruhig ablaufen.

Buch-Tipp

Matthias Egersdörfer
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Man kennt den Kabarettisten Matthias Egersdörfer als Grantler, der seine satirischen Beobachtungen des Zwischenmenschlichen und der Gesellschaft gerne in Wutausbrüchen kanalisiert. Und als Leiter der Spurensicherung im "Franken-Tatort". In seinem Romans "Vorstadtprinz" aber zeigt sich Egersdörfer von seiner lyrischen Seite.

Antisemitismus

Persisch ist er, deutsch und israelisch. Die Heimatminister dieser Welt bekommen bei so einem Schnappatmung. Die Kurzfassung seines Lebens: von der Straßengang im Berliner Wedding zum Pressesprecher der israelischen Armee. Arye Sharuz Shalicar kennt sich ganz gut damit aus, zwischen allen Stühlen zu sitzen. Sein jüngstes Buch "Der neu-deutsche Antisemit" ist eine Abrechnung mit dem aufflammenden Antisemitismus in Deutschland – knapp 75 Jahre nach dem Ende des Holocaust.

Glaubenskurs

Crossmedia Don, 01.12.2016 - 12:20
quellentext dorothee sölle
Streitbar, energisch, fromm. Pazifistin, Mystikerin, Rebellin. Das sind nur einige der Attribute, die Dorothee Sölle zugeschrieben werden. Sie schrieb vom "Tode Gottes", demonstrierte gegen den Nato-Doppelbeschluss und verfasste Gedichte. Die Theologin, die vergangenes Jahr 80 Jahre alt geworden wäre, hat polarisiert.

Europas Protestanten

Kranzniederlegung Lützen Sachsen-Anhalt
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1632 starb der schwedische König Gustav II. Adolf in der Schlacht bei Lützen. Schon bald wurde der Platz, wo man seinen Leichnam gefunden hatte, zu einem evangelischen Gedächtnisort. Die Gustav-Adolf-Gedenkstätte vor den Toren der Stadt ist seit 200 Jahren Schauplatz einer jährlichen Erinnerungsveranstaltung, die früher den Status eines nationalen Ereignisses besaß.