Biografie

NS-Zeit

Er war ein "Gerechter unter den Völkern": Der württembergische Pfarrer Julius von Jan trotzte den Nationalsozialisten. Eine zeitlang fand er Unterschlupf bei der bayerischen Landeskirche. Eine neue Biografie würdigt den besonnenen Widerständler.

Nationalsozialismus

Simms Buchtipp
75 Jahre nach Kriegsende wagt Brendan Simms, Professor für Geschichte der internationalen Beziehungen der Universität Cambridge, einen radikal neuen Blick auf das Leben, Denken und Handeln Adolf Hitlers. Im Interview spricht der Historiker über seine Erkenntnisse und die Anfänge der "Bewegung" in Bayern.

Spurensuche

Konrad Mensing mit Familie
Konrad Mensing war als Amtskommissar im polnischen Kcynia Teil der NS-Besatzungsmacht. Sein Enkel Björn Mensing ist Historiker und Pfarrer an der Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau. Was hat seine Spurensuche über die Familiengeschichte zutage gebracht?

Buch-Tipp

Matthias Egersdörfer
Man kennt den Kabarettisten Matthias Egersdörfer als Grantler, der seine satirischen Beobachtungen des Zwischenmenschlichen und der Gesellschaft gerne in Wutausbrüchen kanalisiert. Und als Leiter der Spurensicherung im "Franken-Tatort". In seinem Romans "Vorstadtprinz" aber zeigt sich Egersdörfer von seiner lyrischen Seite.

Antisemitismus

Persisch ist er, deutsch und israelisch. Die Heimatminister dieser Welt bekommen bei so einem Schnappatmung. Die Kurzfassung seines Lebens: von der Straßengang im Berliner Wedding zum Pressesprecher der israelischen Armee. Arye Sharuz Shalicar kennt sich ganz gut damit aus, zwischen allen Stühlen zu sitzen. Sein jüngstes Buch "Der neu-deutsche Antisemit" ist eine Abrechnung mit dem aufflammenden Antisemitismus in Deutschland – knapp 75 Jahre nach dem Ende des Holocaust.

Glaubenskurs

quellentext dorothee sölle
Streitbar, energisch, fromm. Pazifistin, Mystikerin, Rebellin. Das sind nur einige der Attribute, die Dorothee Sölle zugeschrieben werden. Sie schrieb vom "Tode Gottes", demonstrierte gegen den Nato-Doppelbeschluss und verfasste Gedichte. Die Theologin, die vergangenes Jahr 80 Jahre alt geworden wäre, hat polarisiert.

Europas Protestanten

Kranzniederlegung Lützen Sachsen-Anhalt
1632 starb der schwedische König Gustav II. Adolf in der Schlacht bei Lützen. Schon bald wurde der Platz, wo man seinen Leichnam gefunden hatte, zu einem evangelischen Gedächtnisort. Die Gustav-Adolf-Gedenkstätte vor den Toren der Stadt ist seit 200 Jahren Schauplatz einer jährlichen Erinnerungsveranstaltung, die früher den Status eines nationalen Ereignisses besaß.

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