deutsch-jüdisches Verhältnis

Mehr als 500 Veranstaltungen

Ein Davidstern, Symbol der jüdischen Religion
Mehr als 500 Veranstaltungen und Initiativen gab es zum Jubiläum "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" bisher in Bayern. Nun wird das Festjahr bis Mitte 2022 verlängert – und der Antisemitismusbeauftragte des Freistaats Bayern zieht eine erste Bilanz.

Durch Widerstände angespornt

Charlotte Knobloch
Deutschland feiert heuer 1.700 Jahre jüdisches Leben. Eines der bekanntesten jüdischen Gesichter hierzulande ist Charlotte Knobloch (88). Unermüdlich kämpft sie gegen Antisemitismus und für ein Judentum in der Mitte der Gesellschaft.

Jüdische Geschichte in Deutschland

Dani Mire aus der Hafenstadt Haifa ist Reiseleiter in Israel. Regelmäßig führt er auch Gruppen der Sonntagsblatt-Leserreisen in seiner Muttersprache Deutsch durch das Heilige Land. Doch erst als ihn eine Initiative aus Aalen kontaktiert und zur Stolpersteinlegung für seine engsten Angehörigen nach Baden-Württemberg einlädt, taucht der 67-Jährige tiefer in seine deutsch-israelische Vergangenheit ein.

Holocaust-Gedenktag

Die Komponistin Ella Milch-Sheriff und der Regisseur Itay Tiran beim Besuch der Wallhalla
Die israelische Komponistin Ella Milch-Sheriff hat eine neue Oper geschrieben. Am Holocaust-Gedenktag (27. Januar) wird "Die Banalität der Liebe" im Theater Regensburg uraufgeführt. Im Fokus der Inszenierung (Itay Tiran) steht eine der einflussreichsten Denkerinnen des 20. Jahrhunderts, die bis heute in Israel umstritten ist: Hannah Arendt. Zur Premiere wird eine Delegation von 50 Teilnehmern aus Israel erwartet.

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